Acht Mannschaften sind dabei – Aus ehemaliger Regionalliga kommen drei Teams
Am kommenden Wochenende startet die Ringer-Oberliga Rheinland-Pfalz in die neue Saison. Insgesamt acht Mannschaften werden dabei auf die Matten gehen. Es wird eine Verbandsrunde im Umbruch. Drei der Teams der Oberliga – ASV Mainz 88 II, WKG Metternich/Rübenach und der KSV Friesenheim als Nachfolger der aufgelösten KSG Ludwigshafen – waren in der vergangenen Saison noch in der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland.
Doch diese gemeinsame Liga mit dem Saarland wurde im vergangenen Jahr von den Rheinland-Pfälzern aufgekündigt, um die eigene Oberliga zu stärken, an der in der Verbandsrunde 2010 nur noch sechs Mannschaften teilnahmen. Doch dieses Ziel wurde nur teilweise erreicht: Die TSG Mainz-Bretzenheim, 2010 immerhin noch Regionalliga-Dritter, meldete seine Mannschaft ab, und der AC Oberstein zog sein Team aus der Oberliga zurück und startet zukünftig in der Verbandsliga. Damit blieben am Ende doch nur acht Teams für die Oberliga. Kaum vorzustellen, wie die Oberliga aussehen würde, gäbe es noch die Regionalliga.
Dennoch dürfte die neue Saison der Oberliga spannend werden. „Ich erwarte schon eine Verbandsrunde, die sportlich deutlich hochwertiger sein dürfte als die im vergangenen Jahr“, so Klassenleiter Thomas Ferdinand (Großholbach), der Sportreferent der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz. Dies begründet er mit den drei Regionalligisten, die nun in der Oberliga vertreten sind. Zu den Favoriten zählt er die Reserve von Bundesligist ASV Mainz 88, die WKG Untere Nahe und Vorjahresmeister ASV Pirmasens. Aber auch Vereine wie Thaleischweiler und die WKG Metternich/Rübenach sind nach Auffassung von Thomas Ferdinand immer für eine Überraschung gut.
Schwerer dürften es da die Mannschaften des ASV Karthause und des AV Speyer haben, die in der vergangenen Saison schon am Tabellenende der Oberliga standen. Kaum einzuschätzen ist dagegen der KSV Friesenheim, der die Nachfolge der KSG Ludwigshafen antritt.
Die neue Saison geht bis zum 10. Dezember. Danach wird der Meister der Oberliga gegen den Meister der Oberliga Saarland um den Aufstieg in die 2. Bundesliga ringen. Der Letzte der Oberliga steigt in die Verbandsliga Rheinland-Pfalz ab.
Erstmals können in der neuen Saison die Ergebnisse der rheinland-pfälzischen Ringer-Ligen in der Liga-Datenbank (www.liga-db.de) nachgelesen werden.
In der Oberliga Rheinland-Pfalz starten in der Verbandsrunde 2011: ASV Pirmasens, AC Thaleischweiler-Fröschen, ASV Karthause, AV 03 Speyer, WKG Metternich/Rübenach, ASV Mainz 88 II, KSC Friesenheim, WKG Untere Nahe.