Verbandsliga Rheinland-Pfalz nur mit sechs Mannschaften – Spannende Runde
Die zweite Mannschaft des VfK 07 Schifferstadt ist neuer Meister der Verbandsliga Rheinland-Pfalz. Das Team des pfälzischen Traditionsvereins verlor nur zwei Kämpfe und setzte sich souverän gegen die anderen fünf Mannschaften der Verbandsliga durch. 

Spannend war der Kampf um die Vize-Meisterschaft und die folgenden Plätze. Gleich drei Teams beendeten punktgleich die Verbandsliga, der SV Alemannia Nackenheim, die Rheinlandseiche Büdesheim und der AC Oberstein, wobei am Ende der direkte Vergleich unter den drei Mannschaften den Ausschlag für die Nackenheimer Staffel gab, die damit den zweiten Platz erreichte.
Zur Halbzeit hatte diesen Platz noch das junge Team aus Büdesheim inne, doch in der Rückrunde musste die Mannschaft aus Bingen einige Niederlagen hinnehmen, die den Vize-Titel kosteten. Mit einer tollen Rückrunde konnte aber immerhin der AC Oberstein, der zur Halbzeit mit nur einem Sieg auf dem vorletzten Platz stand, zu den Spitzenteams aufschließen und die Verbandsrunde spannend gestalten. 
Auf dem fünften Platz landete die zweite Mannschaft der WKG Untere Nahe, immerhin schon mit sechs Punkten Rückstand auf den vierten Platz. Und am Tabellenende mit nur einem Sieg steht die RSC Pirmasens-Fehrbach, die in der vergangenen Saison noch den dritten Tabellenplatz belegt hatten.
77 Ringer kamen in der Verbandsrunde 2011 in der Verbandsliga zum Einsatz. Sie absolvierten insgesamt 240 Kämpfe, wobei 78 vorzeitig durch einen Schultersieg endeten. Zwei Ringer,  Waldemar Oldenburger (AC Oberstein) und Alex Ufelmann (Pirmasens-Fehrbach), konnten alle zehn Kämpfe gewinnen. Oldenburger lieferte dabei 39 Punkte für das Mannschaftskonto, bei Ufelmann waren es 38 Punkte.
Knapp 1300 Zuschauer kamen zu den Heimkämpfen der sechs Mannschaften in der abgelaufenen Verbandsrunde. Über die meisten Zuschauer konnte sich dabei Nackenheim freuen, wo im Schnitt 72 Fans die Kämpfe in der Halle verfolgten. In Oberstein waren es im Schnitt 52 Zuschauer pro Heimkampf. Die wenigsten Zuschauer verzeichneten Büdesheim mit 29 Besuchern pro Kampf und die WKG Untere Nahe mit 28 Zuschauern pro Kampf.