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CD des Buurequartett ist erschienen
Durch den Abstimmungserfolg am 29. Mai 2013 in St. Petersburg hat sich Ringen die Chance auf die Olympiateilnahme ab 2020 erhalten, aber bis zur endgültigen Entscheidung auf der Vollversammlung des IOC im kommenden September in Buenos Aires braucht der Ringkampfsport weiterhin jede Unterstützung!

Präsidententreffen im VIP-Raum des VfK 07 Schifferstadt am vergangen Samstag (08.11.2008) anlässlich des Regionalligakampfes im Ringen zwischen dem VfK 07 Schifferstadt und der WKG Metternich-Rübenach.
Der Kampf, der von Thomas Hauser (rechts auf dem Foto) geleitet wurde, endet 38:0 für den VfK Schifferstadt.
Präsidententreffen im VIP-Raum des VfK 07 Schifferstadt am vergangen Samstag (08.11.2008) anlässlich des Regionalligakampfes im Ringen zwischen dem VfK 07 Schifferstadt und der WKG Metternich-Rübenach. Der Kampf, der von Thomas Hauser (rechts auf dem Foto) geleitet wurde, endet 38:0 für den VfK Schifferstadt.


v.l.: Präsident des Schwerathletik Verband Rheinhessen und Vize-Präsident der Arbeits-
gemeinschaft (ARGE) Ringen Rheinland-Pfalz Peter Gölz, (KSV Worms), Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz Kurt Beck, Präsidentin des Schwerathletik Verband Rheinland und Vizepräsidentin der ARGE Marion Pangsy, (WKG Metternich-Rübenach) sowie der Präsident des Ringerverbands Pfalz/ ARGE Präsident Ludwig Schacker (AC Taleischweiler) und Kampfleiter Thomas Hause
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Erfolgreicher Abschluss für rheinland-pfälzische Athleten bei den Deutschen Meisteschaften

Zehn Mal standen in diesem Jahr Ringer aus Rheinland-Pfalz ganz oben auf dem Siegertreppchen bei den Deutschen Meisterschaften. Mit zehn Goldmedaillen holten die Sportler der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz damit eins der besten Ergebnisse bei nationalen Titelkämpfen seit über zehn Jahren. Daneben gewannen die Ringer aus dem Land noch fünf Silber- und fünf Bronzemedaillen, insgesamt 50 Mal standen rheinland-pfälzische Ringer unter den Top Ten bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Aktiven und der Jugend. Dies ergibt sich aus einer Zusammenstellung, die der Referent Dokumentation, Wolfgang Stampp (Mainz-Laubenheim), vorgelegt hat.
Deutsche Meister wurden 2011 bei den Aktiven im freien Stil als DRB-Starter Davyd Bichinashvili (ASV Mainz 88), bei den Frauen Alexandra Engelhard (KSG Ludwigshafen), bei der weiblichen Jugend Marina Görisch, Eva Sauer, Jenny Singer (alle VfK 07 Schifferstadt) und Michelle Lipfert (ASV Mainz 88), bei den Junioren im freien Stil Achmed Dudarov (KSG Ludwigshafen) und Robin Ferdinand (ASV Boden), bei der A-Jugend im griechisch-römischen Stil Denis Kudla (VfK 07 Schifferstadt) sowie bei der B-Jugend im freien Stil Justin Eich (WKG Untere Nahe).
Erfolgreichster Verein aus Rheinland-Pfalz war einmal mehr der pfälzische Traditionsverein VfK 07 Schifferstadt, der bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften insgesamt vier Gold-, drei Silber- und vier Bronzemedaillen gewann. Erfolgreichster Sportler war der erst 16-jährige Denis Kudla vom VfK 07 Schifferstadt, der neben der Goldmedaille bei der A-Jugend auch zwei Mal Vizemeister bei den Junioren und den Aktiven wurde und damit insgesamt drei Medaillen gewinnen konnte. Der Ringerverband Pfalz gewann in diesem Jahr insgesamt sechs Titel, die beiden Schwerathletikverbände Rheinhessen und Rheinland steuerten jeweils zwei Titel hinzu.
Insgesamt 68 Sportler aus 14 rheinland-pfälzischen Vereinen nahmen an den Deutschen Meisterschaften 2011 teil. Aus der Pfalz kamen 40 Ringer, aus Rheinhessen waren es 15 und aus dem Rheinland zwölf Sportler.
In der Länderwertung aller zehn Deutschen Meisterschaften dieses Jahres belegte der Ringerverband Pfalz mit 179 Punkten den zehnten Platz unter den 20 Landesorganisationen des Deutschen Ringer-Bundes. Der Schwerathletikverband Rheinland kam mit 52 Punkten auf Platz 15, gefolgt vom Schwerathletikverband Rheinhessen auf Platz 16 mit insgesamt 48 Punkten.

Die WKG Netternich/Rübenach und der ASV Pirmasens haben sich mit jeweils mit 3:1 Punkten
für den Aufstieg in die Oberliga Rheinland Pfalz qualifiziert. Wie jedoch die Oberliga 2009 aussieht steht zur Zeit noch nicht fest, auch ist der Aufstieg in die Regionalliga noch ungklärt. Um die beiden Liegen wieder atraktiver zu machen müssen nach Abschluss der Verbands- und Aufstiegsrunde noch Gespräche geführt werden.

Nur noch sechs Mannschaften in der Ringer-Verbandsliga Rheinland-Pfalz
Mit dem Nahe-Derby WKG Untere Nahe II gegen den AC Oberstein startet am kommenden Wochenende die Verbandsliga Rheinland-Pfalz in die neue Saison. An der Verbandsrunde nehmen nur noch sechs Teams teil, da sowohl Vorjahresmeister WKG Metternich/Rübenach II als auch der Vorjahreszweite ASV Ludwigshafen die Mannschaften abgemeldet haben. Einziger Neuzugang in dieser Klasse ist der AC Oberstein, der sein Team aus der Oberliga abmeldete und nun in der Verbandsliga an den Start geht.
„Eine Vorhersage für die neue Saison ist angesichts dieser Veränderungen schwer“, so Klassenleiter Wolfgang Stampp (Mainz-Laubenheim). Ein Favorit ist sicher der Vorjahres-Dritte RSC Pirmasens-Fehrbach. „Aber auch die Rheinlandseiche Büdesheim hat eine gute Nachwuchsarbeit und wird mit einer jungen und sicher ambitionierten Mannschaft in die Runde gehen“, glaubt Wolfgang Stampp. Ob der AC Oberstein, der sich gerade aus der Oberliga zurückgezogen hat, wieder Aufstiegsambitionen hat, wird sich zeigen müssen.
„Die Mannschaften sind eigentlich ziemlich gleichwertig, daher denke ich, dass es eine sportlich schöne und spannende Runde wird“, hofft der Klassenleiter. Dennoch blickt er etwas skeptisch in die Zukunft. „Wir hatten in den vergangenen Jahren viele Vereine, die ihre Mannschaften zurückgezogen haben“, bedauert er. Dies alles müsse erst mal verkraftet werden. Es werde jedenfalls immer schwerer, Teams für die Ligen zu finden. „So wenige Mannschaften wie in diesem Jahr in der Ober- und der Verbandsliga gab es in Rheinland-Pfalz noch nie“, so Wolfgang Stampp.
Die Saison endet am 10. Dezember mit dem Kampf WKG Untere Nahe II gegen den SV Alemannia Nackenheim. Der Meister der Verbandsliga steigt in die Oberliga auf. Die Ergebnisse der Verbandsliga stehen ebenfalls aktuell in der Liga-Datenbank (www.liga-db.de).
In der Verbandsliga Rheinland-Pfalz starten in der Verbandsrunde 2011: RSC Pirmasens-Fehrbach, VfK 07 Schifferstadt II, SV Alemannia Nackenheim, Rheinlandseiche Büdesheim, WKG Untere Nahe II und AC Oberstein.

Gründung des Schwerathletikverbandes Rheinland in Oberwesel
Die Ringer und Gewichtheber im nördlichen Rheinland-Pfalz können in diesem Jahr einen runden Geburtstag feiern: Am 20. August 1949, also vor 60 Jahren, wurde in Oberwesel im Gasthaus „Zur guten Quelle“ von den Vertretern der 18 Schwerathletikvereine aus den damaligen Regierungsbezirken Koblenz, Montabaur und Trier der Schwerathletikverband Rheinland als selbstständiger Fachverband im Sportbund Rheinland gegründet. Erster Verbandsvorsitzender wurde Leo Nägler aus Bad Kreuznach, zu seinem Stellvertreter wählten die Vereinsvertreter Franz Zehe aus Koblenz, die Geschäftsführung übernahm Alois Mayer aus Langenlonsheim. Dem neu gegründeten Verband gehörten bei seiner Gründung 733 Mitglieder an, darunter 13 Frauen und 237 Jugendliche.

Es war ein schwieriger Neuanfang für die Ringer und Gewichtheber im Rheinland nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Alliierte Kontrollrat hatte im Dezember 1945 alle Turn- und Sportvereine aufgelöst. Die französische Besatzungsmacht erlaubte zwar im Februar 1946 wieder die Gründung von Sportvereinen in ihrer Zone, untersagte aber die Ausübung von Waffen- und Wehrsportarten, wozu für die Franzosen auch die Schwerathletik zählte. So kam es, dass zu einer Zeit, als in anderen Regionen in Deutschland längst wieder Ringer und Gewichtheber Wettkämpfe austrugen, die Schwerathleten im Rheinland zum Zuschauen verurteilt waren.

Erst im Oktober 1947 wurde von der Militärregierung das Gewichtheben wieder zugelassen. Über ein Jahr später, Ende 1948, folgte dann auch die Genehmigung für die Ringer. Mit der Wiederzulassung der Schwerathletik entstand beim damaligen Sportausschuss Rheinland ein entsprechendes Fachamt, dem alle Schwerathletikvereine der Region angehörten und das am 7. Februar 1948 auf seiner konstituierenden Sitzung im Alten Brauhaus in Koblenz Leo Nägler aus Bad Kreuznach zum ersten Fachamtsleiter wählte.

Am 11. Juni 1949 gründete sich im Koblenzer Stadttheater als Dachorganisation des rheinländischen Sports der Sportbund Rheinland, dem auch die Schwerathleten angehörten. Auf dieser Tagung wurde die Bildung von selbstständigen Fachverbänden beschlossen, die die bisherigen Fachämter ablösen sollten.

Rother Schill 2, 56290 Uhler, Handy 0171 4161087, RHL-Presse@web.de, www.rhl.argeringen.de

So trafen sich denn zwei Monate später die Vertreter der Schwerathletikvereine im Sportbund Rheinland, um den neuen Fachverband zu gründen. Bei der Gründungsversammlung des Schwerathletikverbandes Rheinland in Oberwesel, die Hermann Faulhaber aus Koblenz leitete, wurden neben Leo Nägler als Vorsitzendem, Franz Zehe als dessen Stellvertreter und Alois Mayer als Geschäftsführer außerdem Herbert Müller aus Idar als Fachwart Gewichtheben, Jakob Ohlig (Mülheim) als Fachwart Ringen, Hermann Faulhaber (Koblenz) als Jugendwart, Leo Nägler als Pressewart und Wilhelm Beuler (Koblenz-Pfaffendorf) als Kampfrichter-Obmann in den ersten Verbandsvorstand gewählt. Als Beisitzer kamen noch Max Weiland (Trier) und Josef Both (Koblenz) hinzu.

Nach einer Aufstellung für den ersten Verbandstag wurde zum Zeitpunkt der Verbandsgründung in zehn Vereinen Ringen betrieben, in fünf Vereinen Gewichtheben. Im Einzelnen waren dies im Ringen Vereine aus Koblenz, Rübenach, Metternich, Pfaffendorf, Niederelbert, Boden, Langenlonsheim, Bad Kreuznach, Waldböckelheim und Oberstein, sowie im Gewichtheben Vereine aus Trier, Bad Kreuznach, Kirn, Oberstein und Idar.




Volker Adam vom AC Oberstein wurde in einer außerordentlichen Kampfleitersitzung der ARGE am 16.12.08  in Mainz Laubenheim einstimmig zum neuen Kampfleiterreferent der ARGE gewählt.
Ludwig Schacker, Präsident der ARGE Ringen Rheinland Pfalz, hatte zu dieser Sitzung eingeladen, nachdem Michael Strohmeier überraschend Ende Oktober sein Amt niedergelegt hat. Die Wahl war dringend notwendig, da bereits Anfang Januar die Landesmeisterschaften beginnen. Bereits für den 3. Januar hat Adam einen Kampfleiterlehrgang der ARGE in Mainz Laubenheim angesetzt.

Rheinland-Pfalz-Meisterschaften 2012 der Jugend im klassischen Stil in Schifferstadt
Eine Woche nach den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im freien Stil in Bingen kämpften in Schifferstadt die besten Nachwuchsringer aus den drei Landesorganisationen Pfalz, Rheinhessen und Rheinland im klassischen Stil um Medaillen und Meistertitel. Und dabei war der Nachwuchs des pfälzischen Traditionsvereins am erfolgreichsten: Der VfK 07 Schifferstadt gewann die Vereinswertung und holte auch die meisten Goldmedaillen.
Allerdings mussten die Verantwortlichen in diesem Jahr einen deutlichen Teilnehmerrückgang bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften hinnehmen. Nur 123 Ringer aus 15 Vereinen gingen in der Wilfried-Dietrich-Halle im Sportzentrum in Schifferstadt auf die Matten. Im vergangenen Jahr in Speyer waren es noch 152 Sportler aus 17 Vereinen. Auch in den Jahren zuvor hatte es mehr Teilnehmer bei diesen Titelkämpfen gegeben, so 2010 in Schifferstadt mit immerhin 192 Athleten, 2009 in Laubenheim mit 139 Sportlern.
Die größten Teams bei den diesjährigen Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im griechisch-römischen Stil stellten der Gastgeber aus Schifferstadt und die WKG Untere Nahe mit jeweils 16 Sportlern sowie die WKG Metternich/Rübenach mit 15 Ringern. Vorjahressieger Rheinlandeiche Büdesheim, im vergangenen Jahr mit 27 Sportlern auf den Matten, war diesmal nur mit zehn Ringern vertreten.
In der Vereinswertung erreichte die WKG Untere Nahe hinter dem VfK 07 Schifferstadt mit 69 Punkten den zweiten Platz. Die Schifferstädter holten 77 Punkte. Dritter wurde der Nachwuchs vom AC Thaleischweiler mit 63 Punkten.

Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im Ringen der Aktiven in Koblenz-Rübenach
Zum dritten Mal in Folge konnte der VfK 07 Schifferstadt die Vereinswertung bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im Ringen in beiden Stilarten gewinnen. Der Zweitligist, der mit 13 Sportlern das größte Team bei den Titelkämpfen der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz in Koblenz-Rübenach stellte, holte auch die meisten Titel und lag am Ende deutlich vor dem Gastgeber, der WKG Metternich/Rübenach. Auf dem dritten Platz landete Regionalligist KSG Ludwigshafen.

Nur 72 Ringer aus 15 Vereinen waren zu den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften gekommen. Für die Verantwortlichen der ARGE schon eine Enttäuschung. „Ich hätte mir 20 bis 25 Teilnehmer mehr schon gewünscht“, so ARGE-Präsident Ludwig Schacker (Thaleischweiler). Und auch Marion Pangsy, die Präsidentin des gastgebenden Schwerathletikverbandes Rheinland, war nicht zufrieden: „Manche Gewichtsklassen sind zwar gut besetzt, doch in einigen sah es nicht so gut aus.“ Und dies trotz Pflichtbesetzung für die rheinland-pfälzischen Vereine, die sich nach der Ligenzugehörigkeit der Mannschaften richtet. So schickte Bundesligist ASV Mainz 88 nur fünf Ringer nach Koblenz, eigentlich hätten es mindestens elf sein müssen. Im vergangenen Jahr in Boden im Westerwald nahmen 82 Sportler an den Meisterschaften teil, ein Jahr zuvor in Mainz-Laubenheim waren es nur 69 Athleten.
Perfekt organisiert waren die Meisterschaften von der WKG Metternich/Rübenach, die bereits seit vielen Jahren Erfahrungen hat mit der Ausrichtung von solchen Wettkämpfen. In der Schulsporthalle in Koblenz-Rübenach, wo auch schon Deutsche Meisterschaften ausgetragen wurden, lief alles reibungslos. „Die sind darin erfahren und machen das mit links“, so Ludwig Schacker zufrieden.

Pfälzer Verein siegt bei Rheinland-Pfalz-Meisterschaften – 82 Teilnehmer in Montabaur
Die wunderschöne Kreissporthalle in Montabaur im Westerwald, dort, wo auch schon Deutsche Jugend-Meisterschaften im Ringen ausgetragen wurden, war Schauplatz der Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Männer in beiden Stilarten. Und die Zuschauer konnten sich dabei über viele spannende und abwechslungsreiche Kämpfe auf den drei Matten freuen.
82 Sportler waren zu diesen Titelkämpfen gekommen. Dies war gegenüber dem Vorjahr, als in Laubenheim lediglich 69 Ringer antraten, ein deutliches Plus. 33 Sportler kämpften um die Titel im griechisch-römischen Stil, 49 Athleten traten im freien Stil an. Insgesamt hatten 15 Vereine aus Rheinland-Pfalz Sportler zu den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften geschickt, die vom ASV Boden perfekt ausgerichtet wurden.
Wie schon 2008 in Laubenheim konnte auch in Boden das Team des neuen Zweitligisten VfK 07 Schifferstadt aus der Pfalz die Mannschaftswertung gewinnen, allerdings nur knapp vor der Mannschaft von Bundesligist ASV Mainz 88. Beide trennten am Ende lediglich vier Punkte in der Mannschaftswertung. Die beiden Traditionsvereine hatten auch die größten Teams zu den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften geschickt. Vom VfK waren 14 Sportler am Start, der Mainzer Verein hatte 15 Teilnehmer gemeldet. In der Endwertung lagen die beiden Vereine, die zusammen immerhin neun der insgesamt 14 zu vergebenden Goldmedaillen gewannen, auch deutlich vor den übrigen Mannschaften.

Der VfK 07 Schifferstadt, Nachfolgeverein des vor zwei Jahren in die Insolvenz gegangenen zehnmaligen Deutschen Mannschaftsmeisters VfK Schifferstadt, ringt in der neuen Saison in der Zweiten Bundesliga Süd.
„Das ist ein rationaler, kein emotionaler Aufstieg", formulierte gestern Pressesprecher Andreas Scherer den Schritt aus der Regionalliga in die Zweite Liga. Der Platz war durch den Rückzug diverser Erst- und Zweit-Bundesligisten frei geworden. „Das Ziel ist der Klassenerhalt", sagte VfK-Vorsitzender Claus Litz, hoch erfreut, dass die junge Staffel von der Bevölkerung wieder angenommen wird. In den letzten zwei Runden in der Ober- und Regionalliga hat die Staffel nur einen Mannschaftskampf verloren. „Unser Sportler wollen nach oben", unterstrich Trainer Markus Scherer gestern den Leistungswillen der Athleten. Die Talente suchten die sportliche Herausforderung in einem Verein, der wieder für Seriosität stehe, in dem es „sportlich wie menschlich" stimme. „Es wird keine Legionäre geben", erklärte Claudio Passarelli, der Sportliche Leiter. Die Zeiten, in denen Athleten zum Ringen eingeflogen wurden, seien längst vorbei. „Ziel ist es, mit zehn deutschen Ringern anzutreten", bekundete Markus Scherer. Natürlich zählten dazu auch Sportler mit Migrationshintergrund.
Erster Neuzugang des VfK 07 ist Heinz Marnette, der vierfache deutsche Meister in der Klasse bis 60 Kilogramm (griechisch-römisch). Der Soldat der Sportfördergruppe kommt vom bayerischen Bundesligisten SC Anger, wo er sich nicht mehr wohl fühlte. Er hat sich für Schifferstadt entschieden, weil er hier in der Sportschule trainiert. „Meine Trainingsgruppe ist jetzt meine Mannschaft", schwärmt der 24-Jährige vom „deutschen Modell". Marnettes Ziel ist Olympia 2012 in London.

Der VFK 07 Schifferstadt hat die Meisterschaft der Regionalliga Rheinland Pfalz / Saar und damit die Teilnahme zu den Aufstiegskämpfen zur 2. Bundesliga nur knapp verpasst.
Nach der 18:22 Heimliederlage konnte der VFK 07 in Spiesen den Spieß umdrehen und gewann mit 22:18 Punkten, zur Meisterschaft und damit zur Teilnahme an den Aufstiegskämpfen zur 2. Bundesliga hat es jedoch nicht gereicht. Nach Ende des Kampfes und damit Gleichstand im Punkteverhältnis musste der Meister anhand der meisten Siege ermittelt werden und hier war der RSV Spiesen/Elversberg mit 11 Siegen gegenüber Schifferstadt mit nur 9 Siegen besser.

Pfälzer Team zur Halbzeit ungeschlagen Herbstmeister – Nackenheim mit den meisten Fans
Zur Halbzeit in der Ringer-Verbandsliga Rheinland-Pfalz steht die zweite Mannschaft des VfK 07 Schifferstadt ganz oben. Das Pfälzer Team konnte in der Hinrunde alle Kämpfe gewinnen und steht ungeschlagen auf dem ersten Tabellenplatz. „Ich hätte nicht gedacht, dass dieses junge Team sich so toll schlägt und Herbstmeister wird“, zollt Klassenleiter Wolfgang Stampp (Mainz-Laubenheim) den Schifferstädter Ringern Respekt.

Kurz vor Vollendung ihres 80 Lebensjahr hat Ruth Bausbacher nach 51 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit im Bereich des Ringens als Finanzreferentin des Ringerverbandes Pfalz abgegeben. Diese Funktion hat sie seit Gründung des Ringer-Verbands Pfalz begleitet. Eine Umstellung der Finanzsoftware gab für sie den entscheidenden Ausschlag einen Schlussstrich unter ihr bisherige Tätigkeit zu ziehen.  
Weitere Stationen in ihrem Engagement waren von 1976 bis 1978 Revisorin bei der Arbeitsgemeinschaft Ringen Rheinland-Pfalz und von 1978 bis  1995 Finanzreferentin in der Arbeitsgemeinschaft. Auch an ihre Zeit als Revisorin beim DRB werden sich noch manche erinnern können.

Viele Ehrungen sind der Ruth Bausbacher in den vergangenen Jahren verdientermaßen zugekommen, wobei die Verleihung des Sport-Obelisken des Landes Rheinland-Pfalz im Jahre 2004 durch Minister für Inneres und Sport Walter Zuber ein Höhepunkt war. Diese Auszeichnung des Landes wird pro Jahr nur an fünf  langjährig verdiente Persönlichkeiten des Sports überreicht. 

Selbstverständlich lies es sich der Ringer-Verband Pfalz nicht nehmen ihr die Ehrenmitgliedschaft zu verleihen.

Die Schwerathleten im Rheinland Pfalz trauern um Heinz Adam aus Idar-Oberstein, der am 6. Oktober einen Tag vor seinem 78. Geburtstag verstorben ist. Der Verstorbene hat als Kampfrichter, Vereinsvorsitzender und als Mitglied im Verbandsvorstand den Ringersport über viele Jahrzehnte hinweg mitgestaltet.
Heinz Adam war dem Ringen stets verbunden. Mehr als 20 Jahre lang stand er aktiv auf der Matte und errang dabei zahlreiche Kreis-, Bezirks- und Landesmeistertitel. Von 1968 bis 1994 war er als Kampfrichter tätig, für den Schwerathletikverband Rheinland ebenso wie für den Deutschen Ringer-Bund und den Weltverband FILA. Bei 22 Welt-, 19 Europameisterschaften und 56 internationalen Turnieren war er als Kampfleiter im Einsatz, Höhepunkt waren die Olympischen Spiele 1988 in Seoul. Auch als Delegierter der FILA und als Lehrwart war Heinz Adam immer wieder im Einsatz. Daneben fungierte er bei 220 Bundesligakämpfen und Deutschen Meisterschaften als Kampfleiter. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München war er zudem neben der Matte aktiv.
Auch in den Ringerverbänden engagierte sich Heinz Adam. Er war viele Jahre stellvertretender Kampfrichterreferent des Deutschen Ringer-Bundes, von 1980 bis 1994 war er Kampfrichterreferent der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz, ebenso war er viele Jahre Kampfrichter-Obmann sowie Sportwart des Schwerathletikverbandes Rheinland. 27 Jahre war er Vorsitzender des AC Oberstein. Noch bis 2005 fungierte er zudem Vorsitzender des Rechtsausschusses der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz. Neben seinem sportlichen Engagement gehörte er über viele Jahre dem Stadtrat seiner Heimatgemeinde Idar-Oberstein an.

Für seine vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten erhielt Heinz Adam zahlreiche Ehrungen, so 2007 das Bundesverdienstkreuz, außerdem die Ehrennadel des Schwerathletikverbandes Rheinland sowie im vergangenen Jahr die goldene Ehrennadel der ARGE Ringen Rheinland- Pfalz.
„Heinz Adam gehörte über viele Jahrzehnte hinweg zu den weltweit besten Kampfrichtern im Ringen“, so Marion Pangsy, die Präsidentin des Schwerathletikverbandes Rheinland. Dabei habe er auf nationaler wie auf internationaler Ebene Maßstäbe gesetzt. „Sein Rat und seine Arbeit wurden dabei im Weltringerverband genauso wie innerhalb des Deutschen Ringer-Bundes geschätzt und geachtet“, betonte sie und fügte hinzu: „Er hat sich über viele Jahrzehnte hinweg für unseren Ringersport engagiert und ihn dabei auch geprägt. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, wir werden sein Andenken bewahren.“

Sieben Mannschaften nehmen an Ringer-Verbandsliga 2009 teil – Start am 29. August

Nur 48 Teilnehmer bei Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Aktiven in Schifferstadt

Eigentlich kann von einer Krise im Ringen in Rheinland-Pfalz nicht die Rede sein. Der ASV Mainz 88 ist Deutscher Meister geworden, der pfälzische Traditionsverein, der VfK 07 Schifferstadt siegt gleichzeitig in der 2. Bundesliga und kehrt somit auch wieder in das Oberhaus der Ringer zurück. Also eigentlich alles in Ordnung? Nicht so ganz. Seit Jahren schon haben die Ringer mit einem Rückgang von Teams bei den Verbandsrunden zu kämpfen, der die Zukunft der unteren Ligen bedroht. Und auch die Einzelmeisterschaften sehen sich immer größerem Desinteresse ausgesetzt. So zuletzt die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Aktiven in beiden Stilarten in Schifferstadt, an denen nur noch 48 Sportler teilnahmen. Es ist der absolute Minusrekord für solche Titelkämpfe.

Am 23. Juni wurde Manfred Reusch 60 Jahre. Gefeiert wurde im Kreise seiner Familie und seiner engsten Freunde im Bretzenheimer Pesionsrestaurant „Zum Schwalbennest“..
Seit seinem 11 Lebensjahr ist Manfred Reusch dem Ringersport verbunden. Nach seiner aktiven Ringerzeit stand Manfred Reusch dem Schwerathletikverband Rheinhessen (SVR) als Kampfleiter zur Verfügung. Im Jahre 1978 hatte er in Bonn die Bundeslizenz erworben. Dankbar ist er heute noch Viktor Wüst, der ihn mit großem Einsatz auf die Bundeslizenzprüfung vorbereitet hatte. 1980 übernahm er das Amt des SVR Kampfleiterreferenten, welches er 22 Jahre tadellos ausübte. Seit 1992 war er der einzige noch verbliebene Kampfleiter des SVR mit Bundeslizenz.  Am liebsten denkt er an Bundesligakämpfe, Deutsche Einzelmeisterschaften, Aufstiegskämpfe zur Bundesliga und Endrundenkämpfe um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft zurück, ohne die Mannschaftskämpfe und Einzelmeisterschaften im eigenen Landesverband abwerten zu wollen. Seine absolut sportlichen Höhepunkte in den vielen Jahren waren die Endrundenkämpfe in Aalen, Goldbach und Schifferstadt, sowie die Aufstiegskämpfe zur 1. Bundesliga zwischen Elgershausen und Mömbris/Königshofen, die vor über 2000 Zuschauern stattgefunden haben. Die Länderkämpfe unserer Damennationalmannschaft sowie der Kampf einer verstärkten Männermannschaft des AC Mainz-Laubenheim gegen eine US-WM-Militärauswahl gehörten ebenfalls dazu. Als äußerst positiv empfand er, dass er in den zurückliegenden Jahren viele nette Menschen kennen lernen konnte, was ohne die Tätigkeit als Kampfleiter nicht möglich gewesen wäre.

Als Resümee zog Manfred Reusch folgende Bilanz: „Es war insgesamt eine sehr schöne Zeit, die ich nicht missen möchte und an die ich immer gerne zurückdenken werde“.

25 Jahre als Kampfleiter für den Schwerathletik Verband Rheinhessen und den Deutschen Ringerbund bedeuten auch einen nicht unerheblichen Aufwand an Freizeit, den er für die Sportart Ringen geleistet hat. In sofern ist nur all zu verständlich, dass er einen besonderen Dank seiner Frau Christel aussprach, die ihn in all den Jahren unterstützt hat und viele Wochenenden alleine mit den Kindern verbringen musste.

Im Jahr 2000 übernahm Manfred Reusch die Funktion des SVR-Vizepräsidenten. Als er sein Amt als SVR-Kampfrichterreferent 2002 in jüngere Hände legte, übernahm er die Funktion des SVR-Finanzreferenten. Seit der Umstrukturierung des SVR-Präsidiums im Jahre 2006 übt er die Funktion des SVR-Vizepräsident Finanzen aus.

„Der ehemalige Mann in Weiß“ wurde bereits vor Jahren mit der goldenen Ehrennadel des Schwerathletik Verband Rheinhessen und des Deutschen Ringer Bundes ausgezeichnet. Für die vielen Geschenke, Gratulationen bedankt sich Manfred Reusch auch noch einmal auf diesem Wege bei allen Freunde und ehemaligen Weggefährten. Der Schwerathletik Verband Rheinhessen wünscht seinem Jubilar für die Zukunft alles Gute und hofft, dass er noch lange dem Ringsport verbunden bleibt.

Fast 5000 Zuschauer bei den Kämpfen – Saarländischer Zweikampf um Meisterschaft.
Der RSV Spiesen-Elversberg ist Meister der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland 2009. Ohne Niederlage und nur mit einem Unentschieden setzte sich das saarländische Team in der Verbandsrunde durch und verteidigte so seinen Titel aus dem Vorjahr. Lediglich der AC Heusweiler konnte mit dem RSV Spiesen-Elversberg mithalten und den Kampf um die Meisterschaft offen halten. Mit zwei Punkten Rückstand wurde Heusweiler, im Vorjahr Dritter, in dieser Saison Vize-Meister.
Schon mit deutlichem Abstand folgen dann die weiteren Mannschaften. Als bestes rheinland-pfälzisches Team belegte die KSG Ludwigshafen den dritten Platz vor zwei weiteren saarländischen Vereinen, der zweiten Mannschaft des KSV Köllerbach und dem Aufsteiger KSV Fürstenhausen. Im hinteren Tabellendrittel landen die WKG Metternich/Rübenach sowie die beiden weiteren Aufsteiger KV Riegelsberg II sowie als Tabellenletzter abgeschlagen die zweite Mannschaft des ASV Mainz 88.
Viele spannende Kämpfe konnten die fast 5000 Zuschauer in der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland verfolgen. Über die meisten Zuschauer freute sich dabei die Koblenzer Wettkampfgemeinschaft, zu deren Heimkämpfen im Schnitt 137 Fans kamen. Mehr als 100 Zuschauer im Schnitt pro Heimkampf hatten außerdem Spiesen-Elversberg und Heusweiler. Die wenigsten Fans kamen zu den Kämpfen in Köllerbach, die allerdings als Vorkämpfe für die Bundesliga-Mannschaft ausgetragen wurden.
Insgesamt 149 Ringer wurden von den acht Mannschaften in den 560 Kämpfen eingesetzt. 68 Mal traten die Teams dabei mit zehn Ringern an, 42 Mal mit neun Sportlern. In einem Kampf waren nur acht Ringer in einer Mannschaft vertreten, einmal sogar nur sechs. Erfolgreichster Sportler mit 14 Siegen in 14 Kämpfen und insgesamt 52 Mannschaftspunkten war Aydin Selimoglu von der KSG Ludwigshafen.
Die 16. Saison der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland war die bisher auch fairste. Weder durch den Klassenleiter noch durch die insgesamt elf eingesetzten Kampfleiter gab es eine Anzeige, der Rechtsausschuss musste nicht bemüht werden.
Regionalliga-Meister Spiesen-Elversberg wird nun an den Aufstiegsrunden zur 2. Bundesliga teilnehmen, der Tabellenletzte ASV Mainz 88 II kann das Recht auf Abstieg in die Oberliga Rheinland-Pfalz wahrnehmen. Da die Regionalliga allerdings nur mit acht Mannschaften an den Start ging, muss das Team nicht absteigen.

 Die Abschlusstabelle

  1. RSV Spiesen-Elversberg                                             27:1        406:138
  2. AC Heusweiler                                                          25:3        391:155
  3. KSG Ludwigshafen                                                    18:10      282:251
  4. KSV Köllerbach II                                                      13:15      277:268
  5. KSV Fürstenhausen                                                   11:17      222:323
  6. WKG Metternich/Rübenach                                          8:20      235:300
  7. KV Riegelsberg II                                                       8:20      222:328
  8. ASV Mainz 88 II                                                         2:26      139:411

1. Bestimmungen

Die Kämpfe werden nach den Sonderbestimmungen der ARGE und des Deutschen Ringer Bundes für Mannschaftskämpfe durchgeführt. 

2. Leistungsklassen

Die Einteilung der Leistungsklassen wird vom Sportreferenten der ARGE  Ringen, dem Klassenleiter und dem Präsidium der ARGE  Ringen vorgenommen. 

3. Auf- und Abstieg

Der Erstplatzierte steigt in die nächst höhere Leistungsklasse auf.
Weitere Aufsteiger ergeben sich auf Grund der Zusammenstellung der Leistungsklassen.
Zweite Mannschaften von Oberligavereinen sind vom Aufstieg in die Oberliga ausgeschlossen.
Das Präsidium behält sich vor, auf Grund einer geplanten Neustrukturierung der Ligen andere Einteilungen vor zu nehmen. 

4. Termine

Die Vereine der Verbandsliga verpflichten sich den Terminplan einzuhalten. Die Kämpfe sind Samstags auszutragen. Abwiegen 19,30 Uhr; Kampfbeginn 20,00 Uhr (Einzelkämpfe). 
Es gelten Folgende Zeiten bei Vorkämpfen.
2. Bundesliga:           Abwiegen:  17,00 Uhr,          Begínn: 17,30 Uhr
Oberliga:                    Abwiegen:  17,30 Uhr,          Beginn: 18,00 Uhr
Es ist Pflicht, dass Vorkämpfe zwei Stunden vor der 1. Mannschaft beginnen.
Ab dem 1. Juli 2012  ist bei einer Terminverlegung eine Gebühr von 12,- € zu entrichten.I
n der Anlage befinden sich die Terminpläne der Oberliga und 2. Bundesliga. Vorkämpfe beachten. Es ist Aufgabe der Vereine Vorkämpfe zu erkennen.
Vereine, die nicht zum fälligen Mannschaftskampf antreten, haben mit einer Anzeige durch den Klassenleiter zu rechnen. 

5. Wettkampfstätte

Der Veranstalter hat dafür zu sorgen, daß die Wettkampfstätte den Vorschriften entspricht. Es muß u.a. eine Anzeigetafel für den laufenden Stand des Mannschaftskampfes vorhanden sein. Das Ergebnis der einzelnen Kampfrunde ist ebenfalls anzuzeigen. Die Lautsprecheransage allein genügt nicht. Vereine mit mehreren Wettkampfstätten haben dem betreffenden Verein per Einschreiben sowie dem Klassenleiter und Kampfleiterobmann die jeweilige Wettkampfstätte bekannt zu geben.
Dem Gastverein sind bei Ankunft dem Verantwortlichen 12 Freikarten für Aktive, Trainer, Arzt und Masseur für Plätze in Mattennähe zur Verfügung zu stellen.
Es sind alle Maßnahmen zu ergreifen, damit das  Nova Software Programm der Liga Datenbank ablaufen kann. 

6. Mannschaftslisten

Die 1. Durchschrift sowie Punktzettel und Wiegelisten sind dem Klassenleiter zuzusenden. Die Heimmannschaft hat dem Kampfleiter einen frankierten DIN A4 - Umschlag (Porto 1,45 €) kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Die Punktzettel sind von der untersten bis zur höchsten Gewichtsklasse zu sortieren. 

7. Ergebnisdienst 

Das Mannschaftsergebnis mit den kompletten Daten der Einzelkämpfe muss 60 min. nach Ende des Mannschaftskampfes mittels der Vereinsverwaltungssoftware der Nova Software Gmbh in die Ligadatenbank eingegeben sein. http://www.liga-db.de
Dies ist ein einstimmiger Beschluß der Vereinsvertretertagung.
Sollte bei einem Ausfall der technischen Anlagen oder sonstigen Gründen eine Übertragung wie vorgegeben nicht möglich sein, muß in diesem Notfall das Kampfergebnis und das Wettkampfprotokoll unmittelbar (innerhalb 15 Minuten) nach Kampfende an den Ergebnisdiesnt Gerhard Wafzig;
Fax:  03222 - 2456810  /  Tel: 06336 – 911 713 / eMail: GerhardWafzig@web.de durchgegeben werden. 

Im Ausnahmefall hat der Klassenleiter Zugangsberechtigung zur Liga-Datenbank :
Wolfgang Stampp; Fax : 06131  9392840 ; Tel. : 06131 – 86495; Mobil: 0160 – 915 88 005
Die verspätete Durchgabe der Kampfergebnisse und die Notfall – Ergebnisübermittling werden mit einem Ordnungsgeld je nach Vorfall belegt. 

8. Einsatz an einem Wochenende

Ein Kämpfer darf an einem Wochenende nur einmal eingesetzt werden. Bei mehrmaligem Kampfeinsatz muß dies auf dem Wettkampfprotokoll vermerkt werden. Sein Einsatz wird aber immer nur in der höheren Leistungsklasse gewertet. 

9. Besetzung der Mannschaften

Eine Mannschaft besteht aus 8 Ringern. Eine Mannschaft muß mit mindestens 5 Sportlern antreten. Bei weniger Sportlern hat der Gegner X : 0 gewonnen.
Ringer der I. Mannschaft können die II. Mannschaft auffüllen, kämpfen aber ohne Punkte.
Hat die erste Mannschaft kampffrei, so zählt der letzte Meisterschaftskampf als Kampftag. Im Zweifelsfalle legt dies der Klassenleiter fest. 

10. Start von Ausländern

Startberechtigt sind alle Sportler gleich welcher Nation mit gültigem Startausweis.
Im Kampfprotokoll sind nichtdeutsche Ringer mit einem „N“ bzw.,  „JND“, „ND“ oder „JN“ zu kennzeichnen.
EU - Ausländer werden wie nichtdeutsche Ringer behandelt. 

11. Pausen

Nach der Hälfte der Kämpfe kann eine Pause bis zu 15 Minuten eingelegt werden. Der Kampfleiter ist vor dem Kampfbeginn in Kenntnis zu setzten. Vorkämpfe sind grundsätzlich von der Pausenregelung ausgeschlossen. 

12. Startausweis

Die Ringer der teilnehmenden Vereine müssen im Besitz eines gültigen Startausweises sein.
Für einen fehlenden Startausweis wird ein Ordnungsgeld von 10,-- € erhoben. Dieser ist innerhalb einer Woche dem Klassenleiter per Fax  vorzulegen.  Erst dann zählt sein Kampf. 

13. Lizenzen

Alle Ringer benötigen eine besondere Landeslizenz. DRB- Lizenzen sind zulässig. Die Lizenznummer sind jeweils im Kampfprotokoll einzutragen.  Ein Ringer ohne Lizenz zählt zur Mannschaft, hat aber seinen Kampf verloren. Es wird ein Ordnungsgeld von 10,-- € erhoben. 

14. Startberechtigung

Der Start von Jugendlichen ab dem vollendeten 14. Lebensjahr ist in der  Männermannschaft erlaubt. ( Stichtag ist der Geburtstag) Jeder Ringer kann bei Mannschaftskämpfen eine Gewichtsklasse aufrücken, mit Ausnahme eines Jugendlichen. In einer Mannschaft darf ein Jugendlicher nur in der Klasse starten, die seinem Körpergewicht entspricht. Ein Ringer ist nur bis 120 kg Körpergewicht startberechtigt.
Für die Gewichtsklasse 50 kg gilt: Die Klasse wird nur mit Jugendlichen besetzt. Dieser muß mindestens das 13. Lebensjahr vollendet haben. Er ist bis zu seinem vollendeten 18. Lebensjahr startberechtigt. Sein Mindestkörpergewicht ist 46 kg.
Gewichtsklassen: (8): 50 - 55 - 60 - 66 - 74 – 84 - 96 - 120 kg.
In der Vorrunde beginnt 50 kg Freistil, danach abwechselnd, Rückrunde gr.röm., danach abwechselnd. 

15. Leihringer- oder Gastringerstatus

Ein Ringer kann als Leihringer (Gastringer) für einen Verein starten, ohne seinen Stammverein zu verlassen. Das Gastringerrecht gilt jeweils für eine Mannschaftsmeisterrunde und muß jedes Jahr neu bei der jeweiligen Geschäftsstelle der LO beantragt werden.
Ein Gastringer muß die Genehmigung des Stammvereins mit dem Antrag des Gastvereins bei der Geschäftsstelle einreichen. Für den Sportler bleibt in seinem Stammverein der volle Kostenersatz erhalten.
Zur Kontrolle des Gastringerrechts bekommt der Ringer von der Geschäftsstelle eine Bestätigung zum Startausweis, die bei jedem Einsatz vorliegen muß.
Letzter Termin hiefür ist der 25. August  2012. Danach ist das ausstellen eines Leih- oder Gastringervertrages nicht mehr möglich.
Laut Präsidiumsbeschluß gilt dies nicht für die LO-Pfalz. 

16. Mannschaftsprotokolle und Wiegeliste

Im Kampfprotokoll ist das Kampfende sowie der Zeitnehmer einzutragen.. Der Kampfrichter ist verpflichtet das Wettkampfprotokoll zu überprüfen und festgestellte Fehler sofort zu berichtigen. Ordner sind einzutragen.
Es dürfen nur noch die Bundeseinheitlichen Wiegelisten verwendet werden. Diese sind vollständig auszufüllen. Verstöße der Vereine werden mit einer Ordnungsgebühr belegt. 

17. Proteste

Für  einen Protest ist der RAI der ARGE zuständig. Dieser ist zu richten an:
Herrn  Rainer Morgenthaler, Weiherstr. 16, 66957 Obersimten Tel. : P : 06331 46820 ; Fax: 06331 - 804251;  Email: rainer.morgenthaler@gmx.de
Protestgebühr 50,-- €, Berufungsgebühr: 100,-- €. Proteste sind nur gültig, wenn sie auf der Wettkampfliste vermerkt sind. 

18. Kampfgericht

Die Einteilung der Kampfrichter erfolgt durch den verantwortlichen Kampfrichterreferenten:
Herrn Volker Adam, Treibelsbergstr. 10, 55743 Idar-Oberstein,Tel.: 06781 / 27236; Mobil: 0160 / 972 90 928 Email: adam-volker.i-o@t-online.de
Die aktuellen Spesensätze der Kampfleiter für die Verbandsliga : 25,- € ; Fahrtkosten : 0,30 €/Km. 

19. Sanktionsmaßnahmen – rote Karte – gelbe Karte

Zur Aufrechterhaltung der Ordnung im Halleninnenraum enschließlich der sportlichen Fairness auf der Matte kann der Kampfrichter nach § 5 der Rechtsordnung des DRB Sanktionsmaßnahmen gegen Aktive, Betreuer, Trainer, Zeitnehmer oder Listenführer anordnen.
Der Verein des Sportlers erhält bei einer gelben Karte 5,- € und bei einer roten  bzw. gelb/roten karte 10,- € Verwaltungsgebühren. 

20. Sanitäts- und Ordnungsdienst

Der Veranstalter hat einen ausreichenden Sanitäts- und Ordnungsdienst zu stellen. 

21. Ordnungsgeld

Die Nichteinhaltung der Richtlinien und Sonderausschreibungen ziehen ein Ordnungsgeld nach sich.

22. Sonderausschreibung

Den eingeteilten Kampfleitern aus anderen Landesverbänden (Hessen, Saarland, Nordbaden) ist die Sonderausschreibung vor dem Kampf vorzulegen. 

Mainz-Laubenheim, Juli 2012 

Präsident  ARGE Ringen Vizepräsident  Vizepräsident      Sportwart                     Ergebnisdienst
Ludwig Schacker              Peter Gölz      Marion Pangsy    Thomas Ferdinand       Gerhard Wafzig

Klassenleiter
Wolfgang Stampp

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