Impressum


Sonderbestimmungen für Mannschaftskämpfe 2009
der Männer für die Regionalliga Rheinland-Pfalz-Saarland


1. Bestimmungen
Die Kämpfe werden nach den Sonderbestimmungen für Einzel- und Mannschaftskämpfe im Ringen (Männer) des Deutschen Ringer-Bundes durchgeführt.

2. Termine
Die Vereine verpflichten sich, den Terminplan der Mannschaftsrunde einzuhalten.
Der grundsätzliche Kampftag für alle Kämpfe ist der Samstag. Abwiegen 19.00 Uhr – Kampfbeginn  19.30 Uhr.  Der Heimverein kann den Kampf mit Zustimmung des Gegners auch freitags oder sonntags ansetzen. Am letzten Kampftag ist kein Sonntagskampf mehr zulässig. Hier müssen alle Kämpfe am Samstagabend enden. Ausnahmen sind nur in begründeten Fällen möglich. Die Vorkämpfe vor den Bundesligamannschaften beginnen mindestens 2 Stunden vor der ersten Mannschaft. D.H. Abwiegen: 17,00 Uhr; Kampfbeginn 17,30 Uhr.

3. Kampfverlegungen
Eine Kampfverlegung auf einen anderen Termin ist in Ausnahmefällen und grundsätzlich nur mit Zustimmung des Gegners und des Klassenleiters möglich.
Ein Antrag auf Kampfverlegung muss unter Beifügung der schriftlichen Zusage des Gegners mindestens 14 Tage vor dem Kampf beim Klassenleiter vorliegen..
Die Benachrichtigung kann entfallen, wenn eine Änderung im Terminplan ausgedruckt ist.  Für Kampfverlegungen nach der Veröffentlichung des endgültigen Terminplans wird eine Bearbeitungsgebühr von 10.- €  erhoben.

4. Nachholkämpfe
Wird ein Kader-Ringer vom DRB für Repräsentativkämpfe bzw. Vorbereitungslehrgänge  herangezogen, kann dieser auf Antrag den Einzelkampf nachholen. Voraussetzung ist, dass er zu diesem Termin vom Verein für einen Mannschaftskampf benötigt wird und auf der Mannschaftsaufstellung aufgeführt ist.
Zusätzlich ist in den DRB-Satzung und Ordnungen - Seite 157/158 - § 22 zu beachten. Der Antrag für einen Nachholkampf ist vor der Durchführung des Kampfes beim Klassenleiter einzureichen.

5. Wettkampfstätte
Der Veranstalter hat dafür zu sorgen, dass die Wettkampfstätte den Vorschriften entspricht. Es muss u.a. eine Anzeigetafel für den laufenden Stand des Mannschaftskampfes und des Einzelkampfes vorhanden sein. Die Lautsprecherdurchsage allein genügt nicht.  Vereine mit mehreren Wettkampfstätten müssen dem betreffenden Verein per Einschreiben sowie dem Klassenleiter die jeweilige Wettkampfstätte bekannt geben. Der ausrichtende Verein ist verpflichtet, für Sanitätsdienst zu sorgen. Der Gastmannschaft sind 15 Freikarten (Aktive, Trainer, Arzt, Masseur) für Plätze in Mattennähe zur Verfügung zu stellen.
Waage: Auf Beschluß des Regionalliga-Ausschußes sind nur noch elektronische Waagen zugelassen. Verstöße sind im Mannschaftsprotokoll zu vermerken.

6. Klasseneinteilung
Die Regionalliga besteht aus maximal zehn Vereinen. Ein Verein oder eine Kampfgemeinschaft kann nur mit einer Mannschaft in der Regionalliga vertreten sein.

7. Auf- und Abstieg
Der Meister der Regionalliga nimmt an den Aufstiegskämpfen zur 2. Bundesliga teil.
Bei Punktgleichheit von Mannschaften entscheidet bei allen Platzierungen der direkte Vergleich.  Die beiden Mannschaften mit dem schlechtesten Tabellenplatz steigen in die jeweilige oberste Landesklasse ihres Verbandes ab. Ist die Regionalliga nicht komplett, muss der Letzte nicht absteigen, hat aber ein Recht auf Abstieg. Die aufstiegsberechtigte Mannschaft aus der obersten Landesklasse von Rheinland-Pfalz und dem Saarland wird nach den Richtlinien der Landesverbände ermittelt und von diesen für die Regionalliga gemeldet. Weiterer Auf- und Abstieg ergibt sich aufgrund der Zusammensetzung der 2. Bundesliga.

8. Rücktritt von Mannschaften
Zieht ein Verein seine Mannschaft freiwillig aus der Regionalliga zurück, erfolgt eine Anzeige beim Rechtsausschuss und der Verein kann mit seiner Mannschaft erst nach zwei Jahren wieder in die Regionalliga aufsteigen. Bei Abmeldung seiner Mannschaft nach Veröffentlichung der Terminliste wird der Verein zusätzlich mit einem Verwaltungsgeld von 50.- €  belegt.   Ein Verein, der mit seiner Mannschaft die Bundesliga freiwillig verlässt oder sich dem Aufstieg in die Bundesliga entzieht und vom DRB zurückgestuft wird, kann erst nach einem Jahr wieder in die Regionalliga aufsteigen. Bei Nichtantreten zu einem fälligen Mannschaftskampf erfolgt Anzeige durch den Klassenleiter, nach den Richtlinien des DRB.

9. Startausweise
Die Ringer der teilnehmenden Vereine müssen im Besitz eines gültigen Startausweises sein. Tritt ein Ringer mit einem abgelaufenen oder mit einem nicht gültigen Startausweis an, wird ein Ordnungsgeld von 10.- €  erhoben. Für einen fehlenden Startausweis wird ein Ordnungsgeld von 10.- €  erhoben.

10. Lizenzen
Alle Ringer benötigen eine besondere Lizenz, die vom jeweiligen Landesverband ausgestellt wird. DRB-Lizenzen sind auch für die Kämpfe in der Regionalliga gültig
Die Lizenznummer ist im Kampfprotokoll einzutragen. Tritt ein Ringer ohne Lizenzmarke an, zählt er zur Mannschaft, hat jedoch seinen Kampf verloren. Er wird zusätzlich mit einem Ordnungsgeld von 10.- € belegt. Fehlerhafte Startausweise und Lizenzanträge werden nicht an den Klassenleiter gesendet, sondern im Kampfprotokoll vermerkt.

11. Jahreskontrollmarken
Startet ein Ringer ohne Jahreskontrollmarke, wird ein Ordnungsgeld von 10.- € erhoben.

12. Start von Ausländern
Ringer aus EU-Ländern zählen als Ausländer.  In einer Mannschaft der Regionalliga sind nur zwei nichtdeutsche Aktive startberechtigt. Zusätzlich können zwei nichtdeutsche Ringer eingesetzt werden wenn sie in Deutschland geboren wurden. Als Nachwies gilt der im Startausweis ausgedruckte Geburtsort. Verzichtet ein Verein auf den Einsatz von einem oder zwei der zulässigen Ausländer, so können diese Plätze von in Deutschland geborenen Ausländer eingenommen werden.
Im Kampfprotokoll sind ausländische Ringer wie folgt zu kennzeichnen.:
N    =   Nichtdeutscher;                               
J     =  Jugendlicher
JN   =  Jugendlicher Nichtdeutscher
EU  =  Nichtdeutscher eines EU-Staates
ND  =  Nichtdeutscher in Deutschland geboren
EUD =  EU-Sportler in Deutschland geboren

13. Startberechtigung
Der Start von Jugendlichen ab dem vollendeten 14. Lebensjahr ist in einer Senioren-Mannschaft erlaubt.  Ab dem vollendeten 18. Lebensjahr zählt der Sportler als Senior.  Jeder Ringer kann bei Mannschaftskämpfen eine Gewichtsklasse aufrücken, mit Ausnahme eines Jugendlichen. In einer Mannschaft darf ein Jugendlicher nur in der Gewichtsklasse starten, die seinem Körpergewicht entspricht, wobei ein Mindestkörpergewicht von 50,0 kg vorgeschrieben ist
Ein Ringer ist nur bis 120 kg Körpergewicht startberechtigt. Vereine mit 2. Mannschaften. Ein Ringer kann an einem Wochenende (Meisterschaftstag) nur in einer Mannschaft eingesetzt werden. Startet ein Ringer trotzdem in einer Bundesligamannschaft, wird nur sein Kampf in der leistungshöheren Mannschaft gewertet. Er hat sein Kampf in der Regionalliga verloren, zählt jedoch zur Mannschaft. Dies zählt für alle Aktiven.  Ist ein Ringer mehr als 10 mal während der Mannschaftsmeisterschaftsrunde in einer Bundesliga-Mannschaft gestartet, ist er für die Regionalliga nicht mehr startberechtigt. Startet er trotzdem, hat er seinen Kampf verloren. Er zählt jedoch zur Mannschaft.  Hat die erste Mannschaft in der Bundesliga an einem oder mehreren aufeinander folgenden  Wochenenden (Meisterschaftstagen) kampffrei, so zählt der letzte bzw.erste Meisterschaftskampf für alle freien Termine als Kampftag. Ein Ringer, der an diesem Kampftag in der Bundesliga-Mannschaft eingesetzt wird, hat seine Kämpfe an den kampffreien Tagen der 1. Mannschaft bei Regionalliga-Einsätzen verloren, zählt jedoch zur Mannschaft. Jugendliche bis 20 Jahre (Stichtag ist der 31.12.) sind von diesen Ausnahmen ausgeschlossen. Sie können nach einem Start in der Bundesliga am folgenden Kampftag wieder in der Regionalliga eingesetzt werden.
Gast- oder Leihringer sind nicht startberechtigt. Gewertet werden nur die Kämpfe der Ringer, die den Kampf auf der Matte aufnehmen. Sportler die ohne ersichtlichen Grund ihren Kampf aufgeben zählen nicht zur Mannschaft. Die Kampfleiter hat den Aufgabegrund in die Liste einzutragen. Die Regelung wird von der Sonderbestimmung Bundesliga übernommen.

14. Besetzung der Mannschaften
Die Besetzung der Mannschaften hat in den vorgeschriebenen Gewichtsklassen zu erfolgen. Eine Mannschaft besteht aus zehn Ringern. Sie muss mit 9 Ringern antreten, wovon 8 Ringer das vorgeschriebene Körpergewicht bringen müssen.
Tritt eine Mannschaft mit weniger als 9 Ringern an oder haben weniger als 8 Ringer das vorgeschriebene Körpergewicht, wird der gesamte Mannschaftskampf mit o:x als verloren gewertet. Für jeden fehlenden Ringer wird ein Ordnungsgeld von 10.- €  erhoben.

15. Stilart und Kampffolge

Vorrunde   Rückrunde  
55 kg Freistil 55 kg gr.röm
120 kg gr.röm 120 kg Freistil
60 kg gr.röm 60 kg Freistil
96 kg Freistil 96 kg gr.röm
66 kg A Freistil 66 kg A Gr.röm
84 kg B Gr.röm 84 kg B Freistil
66 kg B Gr.röm 66 kg B Freistil
84 kg A Freistil 85 kg A Gr.röm
74 kg A Freistil 74 kg A Gr.röm
74 kg B Gr.röm 74 kg B Freistil


16. Pausen
Nach der Hälfte der Kämpfe kann eine Pause bis zu 15 Minuten eingelegt werden.
Ausnahmen: Vorkämpfe vor Bundesligakämpfen sind von dieser Pausenregelung ausgeschlossen.

17. Kampfzeit und Punktwertung
Die Kampfzeit und die Punktwertung ist den Bundesligen angeglichen. Alle Kämpfe müssen zur festgesetzten Zeit auf der Matte beginnen. Vorstellungen, Ehrungen, Verabschiedungen usw. müssen vorgezogen oder in der Pause durchgeführt werden. Änderungen durch den DRB werden rechtzeitig bekannt gegeben:
1.) 4 : 0
Schultersieg, kampflos, Disqualifikation, Über- oder Untergewicht, Aufgabe, Überschreiten der Verletztenzeit, Technische Überlegenheit bei 3 Kampfrunden oder 11 Punkten Differenz ohne Kampfrundenverlust.
2.) 4 : 1
Technische Überlegenheit bei 3 Kampfrunden oder 11 Punkten Dfferenz mit Verlust von 1 Kampfrunde.
3. )  4 : 2
Technische Überlegenheit bei 3 Kampfrunden oder 11 Punkten mit Verlust von 2 Kampfrunden.
4.)  3 : 0
Punktsieg durch 2 gewonnene Kampfrunden mit technischer Wertung.
5.) 3 : 1
Punktsieg durch 3 gewonnene Kampfrunden mit technischer Wertung, Verlust 1 Kampfrunde.
6.) 3 : 2
Punktsieg durch 3 gewonnene Kampfrunden mit technischer Wertung, Verlust 2 Kampfrunden.
7.) 1 : 0
Sieg von 3 Kampfrunden ohne technische Wertung.
(bei nur Vergabe des Zusatzpunktes nach 30 Sekunden aus angeordneter Bodenlage im gr.röm. oder Freistil – Clinch)
8.) 0 : 0
Disqualifikation beider Ringer

18. Kampfgericht
Die Kämpfe werden von einem Kampfrichter geleitet. Die Einteilung der Kampfrichter erfolgt durch den für die Regionalliga verantwortlichen Kampfrichter-Referenten. Kann ein Kampfrichter seinen Einsatz nicht wahrnehmen, ist der KR-Referent der Regionalliga zu verständigen. Er ist für alle Änderungen zuständig.
Uwe Steuler, Im Fröschengarten 30b, 66571 Eppelborn
Tel: 0163 - 6454996 – Fax: 06881 - 898325 – eMail: uwesteuler@aol.de
Zum Kampfgericht gehört auch der Zeitnehmer. Er wird vom gastgebenden Verein gestellt und ist für die Zeitnahme verantwortlich. Bei Unstimmigkeiten kann der Kampfrichter den Austausch des  Zeitnehmers vornehmen. Der Name des Zeitnehmers ist auf dem Mannschaftsprotokoll zu vermerken. Kampfrichter, die durch eigenes Verschulden ihre Einsätze nicht wahrnehmen, werden mit einem Ordnungsgeld von 25.- €  belegt. Die Aufwandsentschädigung für Kampfrichter bei Kämpfen der Regionalliga beträgt 45.- €.  Die Fahrtkostenvergütung beträgt für jeden gefahrenen Kilometer 0,30 €. Bei Freitagskämpfen erhält der Kampfleiter eine zusätzliche Kostenerstattung von 10,- €.

19. Sanktionsmaßnahmen - rote Karte – gelbe Karte
Zur Aufrechterhaltung der Ordnung im Halleninnenraum einschließlich der sportlichen Fairness auf der Matte kann der Kampfrichter nach § 5 der Rechtsordnung des DRB Sanktionsmaßnahmen gegen Aktive, Betreuer, Trainer, Zeitnehmer oder Listenführer anordnen. Der Verein des Sportlers erhält bei einer gelben Karte 5,- € und bei einer roten bzw. gelb/roten Karte 10,- €  Verwaltungsgebühren.

20. Proteste / Anzeigen
Für Proteste ist der RA I der ARGE zuständig. Diese sind zu richten an:
Herr Morgenthaler Rainer Weiherstr. 16 66957 Obersimten
Telefon ( P ) 06331 - 46820 Fax 06331-804251
E-Mail rainer.morgenthaler@gmx.de

Berufungsgebühren  100.- € . Bei Urteilsverkündung gibt der RA I den zuständigen Rechtsausschuss für Berufungen bekannt.  Als RA II fungiert Andreas Handziuk, Am Steinbruch 12a, 66125 Dudweiler, Tel. 0681 / 92640-50 (d.), Fax. 0681 / 92640-55 (d.), Email: handziuk@ra-handziuk.de.
Als Unkostenbeitrag für den Kampfrichter bei einer Anzeige wird eine Auslagenpauschale von    5.- €  festgelegt bzw. gegen Beleg die tatsächlichen Auslagen erstattet.

21. Wiegeliste
Als Verwendung der Wiegeliste ist nur noch die DRB - Wiegeliste zulässig. Diese ist auf der DRB-Homepage herunterladbar oder beim Klassenleiter anzufordern.
Es wird darauf hingewiesen, dass diese komplett auszufüllen ist und von den betroffenen zu unterzeichnen ist.

22. Mannschaftsprotokolle
Die veranstaltenden Vereine haben die Mannschaftsprotokolle sorgfältig und komplett auszufüllen. Die Kampfrichter sind verpflichtet, die Wettkampfprotokolle zu überprüfen und festgestellte Fehler sofort zu berichtigen. Bei nicht ordnungsgemäßer Startausweiskontrolle und fehlerhaften Wettkampfprotokollen (falsche Ergebnisse) wird der Kampfrichter mit einem Ordnungsgeld von 10.- €  belegt.  Der veranstaltende Verein hat einen ausreichend frankierten Briefumschlag (DIN A 4 ) bereitzuhalten.  Porto – Gebühr = 1,45 €.  Die Punktzettel sind aufsteigend von der untersten bis zur obersten Gewichtsklasse (siehe Mannschaftsprotokoll) zu sortieren, nicht entsprechend der Kampffolge.
Auf die richtige Frankierung und Adressierung hat der Kampfrichter zu achten.
Die Mannschaftsprotokolle, Wiegelisten und Punktzettel sind sofort nach der Wettkampfveranstaltung an den Klassenleiter einzusenden. Bundesligavereine, welche mit ihrer 2. Mannschaft an der Regionalliga teilnehmen, müssen eine Kopie vom Mannschaftsprotokoll des Heim- und Auswärtskampfes ihrer 1. Mannschaft per Fax an den Klassenleiter einsenden.
Anschrift des Klassenleiters:
Wolfgang Stampp, Robert-Schumann-Str. 22;  55130 Mainz-Laubenheim
Tel: 06131 - 86495,  Fax: 06131 – 939 28 40,  eMail: Wolfgang@wstampp.de
Mobil: 0160 915 88 005 ;

Zur Information wird den Vereinen sofort nach Bearbeitung die Mannschaftsaufstellungen mit den Ergebnissen des letzten Kampftages durch den Ergebnisdienst, Gerhard Wafzig,  per eMail zugesandt. Hierzu müssen die Vereine die zuständige e-Mail-Adresse für die Übermittlung bekannt geben.

23. Ergebnisdurchsage
Ein Fax vom Protokoll des Mannschaftskampfes ist durch den ausrichtenden Verein unmittelbar nach jeder Veranstaltung der Ergebnisstelle mitzuteilen. D.H. maximal 1 Stunde nach Wettkampfende.
Ergebnisstelle:
Gerhard Wafzig,  Hauptstr. 45,  66509  Rieschweiler
Fax:  03212 5256403  /  Tel: 06336 - 1369 / eMail: GerhardWafzig@web.de

Verzögerungen oder Nichtdurchgabe des Mannschaftsprotokolls werden mit einem Ordnungsgeld von 10.- €  belegt. Im Wiederholungsfall erhöht sich der Betrag nach Überschreitungszeit.

24. Ordnungsgeld
Ordnungsgelder werden vom Klassenleiter gegen Vereine und Kampfrichter verfügt. Die Rechnungen hierzu werden von Wolfgang Stampp nach ende der Vorrunde und nach ende der Rückrunde,  zugesandt.  Ordnungsgelder sind innerhalb von 14 Tagen nach Mitteilung auf das Konto von  Wolfgang Stampp bei der Sparda Bank Südwest, Konto Nr. 100 453617;  BLZ: 550 905 00
- Kennwort „Regionalliga“ und Rechnungsnummer einzuzahlen.
Die Sonderbestimmungen wurden aufgestellt vom Regionalliga-Ausschuss bei der Sitzung am 2.03.2009 in Idar Oberstein und von den Vereinen in der Versammlung am 15.4.2009, in Laubenheim bestätigt.

Juni  2009, Wolfgang Stampp
Klassenleiter

Für den Bereich Saarland/ARGE Rheinland/Pfalz

 

1. Bestimmungen 
Die Kämpfe werden nach den Sonderbestimmungen für Einzel- und Mannschaftskämpfe im Ringen (Männer) des Deutschen Ringer – Bundes e.V. durchgeführt. 

2.Teilnahme Play Off
Die vier erstplatzierten Mannschaften der Oberliga Saar und der Oberliga Rheinland/Pfalz nehmen an der Play Off Runde teil. Ausländische Gastmannschaften sind hiervon ausgeschlossen. 

3.Termine
Die Kämpfe sind möglichst samstags auszutragen. Der Heimverein kann den Kampf auch sonntags ansetzen. Hierzu ist keine Zustimmung des Gegners erforderlich. Freitagskämpfe sind nur mit schriftlicher Zustimmung des Gegners möglich. Abwiegen samstags 19.30 Uhr; Kampfbeginn 20.00 Uhr. Ausnahme sind Vorkämpfe der Bundesliga (bei evtl. Qualifikation KV Riegelsberg II, RG Saarbrücken II; Abwiegen: 17.00 Uhr, Kampfbeginn 17.30 Uhr ).

Viertelfinale:
28.11.2009:     Vorkämpfe
05.12.2009:     Rückkämpfe
1.      Kampf   4. Rheinland/Pfalz        -  1. Saarland
2.      Kampf   4.Saarland                   -  1. Rheinland/Pfalz
3.      Kampf   3. Saarland                  -  2. Rheinland/Pfalz
4.      Kampf   3. Rheinland/Pfalz        -  2. Saarland 

Halbfinale:
12.12.2009:     Vorkämpfe
19.12.2009:     Rückkämpfe
1.      Kampf  Sieger aus 3     gegen   Sieger aus 1
2.      Kampf  Sieger aus 4    gegen   Sieger aus 2

Finale:
02.01.2010:     Vorkampf
09.01.2010:     Rückkampf
1.      Kampf  Sieger aus Halbfinale 1 gegen Sieger aus Halbfinale 2
Anschließend Siegerehrung bei letztem Finalkampf.
Die beiden Finalteilnehmer steigen in die Regionalliga Rheinland/Pfalz – Saar auf.

4.Startberechtigung
Der Start von Jugendlichen unter 14 Jahren in einer Männermannschaft ist nicht erlaubt.(Stichtag ist der Geburtstag). Jeder Ringer kann bei Mannschaftskämpfen der Männer eine Gewichtsklasse aufrücken. Das gilt nicht für Jugendliche bis 18 Jahre (Stichtag ist der Geburtstag). Ein Jugendlicher kann nur in der Gewichtsklasse starten, die seinem Körpergewicht entspricht. Das Mindestkörpergewicht von Jugendlichen beträgt 50,0 kg. Das maximale Körpergewicht für einen Ringer beträgt 125,0 kg. Jugendliche mit weniger als 50,0 kg oder Ringer mit mehr als 125,0 kg sind von der Wiegeliste zu streichen, sie zählen nicht zur Mannschaft. 

5. Vereine mit mehreren Mannschaften:
Die Play Off Runde beginnt am 28.11.2008 neu. Alle Sportler, die in der abgelaufenen Oberliga - Saison startberechtigt waren, sind auch für die Play Off startberechtigt. Vorherige Bundesligaeinsätze verhindern nicht den Start in der Play Off Runde. Hat die erste Mannschaft an einem Wochenende kampffrei, so zählt der letzte Meisterschaftstag als Kampftag. Ein Ringer kann an einem Wochenende (Meisterschaftstag) nur in einer Mannschaft eingesetzt werden. Startet der Ringer in zwei Mannschaften, zählt nur der Start in der leistungshöchsten Mannschaft. Gewertet werden nur die Kämpfe der Ringer, die den Kampf auf der Matte aufnehmen. Gibt der Ringer vor Ablauf einer Minute bzw. wenn keine Wertung erfolgt ist seinen Kampf auf, zählt er nicht zur Mannschaft. (Vermerk auf Mannschaftsprotokoll). 

6. Startausweise
Die Ringer der teilnehmenden Vereine müssen im Besitz eines gültigen Startausweises sein. Hat der Ringer einen gültigen Startausweis, kann ihn jedoch bis zum Kampfbeginn nicht vorlegen, wird ein Ordnungsgeld von 10,00 € erhoben. 

7.Lizenzen
Alle Ringer benötigen eine gültige Lizenz, die auf Antrag bei den jeweiligen LO`s bzw. DRB ausgestellt wird. Die Lizenznummer ist im Mannschaftsprotokoll einzutragen. Ein Ringer ist auch ohne Lizenzmarke startberechtigt, zählt zur Mannschaft, hat aber seinen Kampf verloren. Bei Start ohne Lizenz wird ein Ordnungsgeld in Höhe von 10,00 € erhoben.  

8. Start von Nichtdeutschen Sportlern
EU – Sportler können unbegrenzt eingesetzt werden. In einer Mannschaft dürfen zwei Ringer starten, die nicht im Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit sind. Zusätzlich können zwei weitere nichtdeutsche Ringer starten, die in Deutschland geboren wurden. Als Nachweis gilt der im Startausweis eingetragene Geburtsort.  Ein Jugendlicher Nichtdeutscher ist zusätzlich startberechtigt. Auf der Wiegeliste und dem Wettkampfprotokoll sind nichtdeutsche Ringer mit einem  „N“, „ND“  „JN“ bzw. EU zu kennzeichnen. 

9. Hauterkrankungen
Ringer, die eine sichtbare oder auffällige Hautveränderung haben, müssen vom Kampfrichter an der Waage abgewiesen werden, wenn Sie kein fachärztliches Attest vorlegen, aus dem hervorgeht, dass die Erkrankung nicht ansteckend ist und dass gegen den Start beim Ringen keine Bedenken bestehen. Ringer die an der Waage abgewiesen werden zählen aber zur Mannschaft. Das Attest darf nicht älter als 8 Tage sein. Sofern der Facharzt (für Hautkrankheiten -Dermatologe) bescheinigt, dass die Hautveränderung bzw. Erkrankung nicht infektiös ist und dass sie für andere Sportler keine Gefährdung darstellt, kann das Attest auch älter sein. (bis zu 6 Monaten).

10. Pausen
Nach der Hälfte der Kämpfe kann eine Pause bis zu 15 Minuten eingelegt werden. Dies ist dem Gegner und dem Kampfleiter beim Wiegen mitzuteilen. Ausnahme: Vorkämpfe sind von dieser Pausenregelung ausgeschlossen.

11. Waage
Die Waage muss von der hierfür zuständigen Stelle (Eichamt) überprüft und geeicht sein.


  1. Ein Ringer wird nur noch im Trikot abgewogen. Ein Gewichtsabzug für das Wiegen im Trikot wird nicht gewährt. Ein Ringer, der im Trikot Übergewicht hat, kann nicht ein weiteres Mal ohne Trikot gewogen

13. Punktwertung nach den Richtlinien des DRB

14.  Gewichtsklasse
55, 60, 66a, 66b, 74a, 74b, 84, 96, 125 kg               9 Ringer 

15.Stilart und Kampffolge

Die Vorrunde beginnt mit 55 kg Freistil, danach abwechselnd; die Rückrunde beginnt mit 55 kg gr.-röm., danach abwechselnd. 

16.   Besetzung der Mannschaften

Die Besetzung der Mannschaften hat in den vorgeschriebenen Gewichtsklassen zu erfolgen. Eine Mannschaft besteht aus 9 Ringern. Sie muss mit 8 Ringern antreten, wovon 7 Ringer das vorgeschriebene Körpergewicht bringen müssen. Tritt eine Mannschaft mit weniger als 8 Ringern an oder haben weniger als 7 Ringer das vorgeschriebene Körpergewicht, wird der gesamte Mannschaftskampf mit X:0 als verloren gewertet. Für jeden fehlenden Ringer (unter 8 Aktiven) wird ein Ordnungsgeld von 10.- € erhoben. Bei Nichtantreten der Gastmannschaft ist dem Gastgeber ein Unkostenbeitrag in Höhe von 100,00 € ( vom Gastverein ) zu zahlen. Evtl. anfallende KR-Kosten sind vom Gastverein ebenfalls zu übernehmen.

17.   Kampfgericht

Die Kämpfe werden von einem Kampfrichter geleitet. Die Einteilung erfolgt durch den KR – Referenten der ARGE, Herrn Volker Adam, Treibelsbergstr. 10, 55743 Idar-Oberstein

Tel.: 06781/27236, Mobil 0160/97290928, e-Mail: adam-volker.i-o@t-online.de

 Zum Kampfgericht gehört auch der Zeitnehmer. Er wird vom gastgebenden Verein gestellt und ist für die Zeitnahme verantwortlich. Bei Unstimmigkeiten kann der Kampfrichter den Austausch des Zeitnehmers vornehmen. Der  Name des Zeitnehmers ist auf dem Wettkampfprotokoll zu vermerken. 

18.Spesen für Kampfrichter
Play Off:                               35,00 € 
KM Pauschale für PKW         0,30 € pro KM 

19.Wettkampfstätte

Der Veranstalter ist verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Wettkampfstätte den Vorschriften entspricht. Es muss u.a. eine Anzeigetafel für den laufenden Stand des Mannschaftskampfes vorhanden sein. Die Lautsprecherdurchsage alleine genügt nicht. Im Wettkampfraum dürfen Getränke nur in Plastik- oder Pappbecher ausgegeben werden.

20.   Mannschaftsprotokolle
Die veranstaltenden Vereine haben die Mannschaftsprotokolle sorgfältig auszufüllen. Die Kampfrichter sind verpflichtet, die Mannschaftsprotokolle zu überprüfen und festgestellte Fehler sofort zu berichtigen. Der veranstaltende Verein hat einen ausreichend frankierten DIN A 5 Briefumschlag  (€ 1,45) bereitzuhalten. Auf die richtige Frankierung und Adressierung hat der Kampfrichter zu achten. Die Wiegelisten, Punktzettel und Mannschaftsliste sind sofort nach der Wettkampfveranstaltung an den Klassenleiter einzusenden. Bei verspätetem Eingang der Wettkampfunterlagen wird der Kampfrichter mit einem Ordnungsgeld von 10,00 € belegt.

Klassenleiter
Thomas Ferdinand
Am Strüthchen 5
56412 Großholbach
0177/7539295
thomasferdinand@gmx.de

21. Ergebnisse
Die Ergebnisse der Mannschaftskämpfe sind unmittelbar (spätestens 1 Std.) nach jeder Veranstaltung per Fax oder E-Mail an Gerhard Wafzig (Telefon: 06336/1369;  Fax: 03212-5256403) zu senden. E-mail: gerhardwafzig@t-online.de
Nichtdurchsage der Kampfergebnisse werden mit einen Ordnungsgeld von 10,00 € belegt. Im Wiederholungsfall wird der Verein mit einem Ordnungsgeld von 20, 00 € belegt. 

22.Ordnungsgeld
Ordnungsgelder werden vom Klassenleiter verfügt. Sie werden den Vereinen schriftlich mitgeteilt. Ordnungsgelder sind innerhalb von 10 Tagen nach Mitteilung auf das Konto des Saarländischen Ringer – Verbandes, Konto-Nr.: 97 110 597; BLZ: 590 501 01 unter Angabe des Verwendungszwecks: Play Off 2007 bei der Sparkasse Saarbrücken einzuzahlen. 

23.Freie Eintrittskarten
Die Heimmannschaft stellt dem Gastverein 15 Karten zur Verfügung.

24. Proteste

Für einen Protest ist der RAI des Saarländischen Ringer Verbandes Andreas Handziuk, Am Steinbruch 12a, 66125 Dudweiler, Tel. d: 0681/92640-50, Fax: 0681/92640-55; Email: handziuk@ra-handziuk.de, zuständig. Protestgebühr 50,00 €,
(RA II: Morgenthaler Rainer Weiherstr. 16 66957 Obersimten Telefon ( P ) 06331 - 46820 Fax 06331-804251
E-Mail rainer.morgenthaler@gmx.de

Großholbach, 20.05.2009 

  1. Joachim Anspach                                    gez.  Thomas Ferdinand

        Sportreferent SRV                                            Sportreferent ARGE                       

Sonderausschreibung Verbandsrunde 2012,   Stand 26.07.2012 

1. Bestimmungen

Die Kämpfe werden nach den Sonderbestimmungen der ARGE und den Bestimmungen des Deutschen Ringer Bundes für Mannschaftskämpfe durchgeführt. Entgegen diesen DRB Bestimmungen wird bei angeordneter Bodenlage kein verkehrter Ausheber zugelassen.

2. Leistungsklassen

Die Einteilung der Leistungsklassen wird vom Sportreferenten, bzw. Klassenleiter sowie dem Präsidiums der ARGE - Ringen vorgenommen.

3. Auf- und Abstieg/ Neugründung Regionalliga / Relegationskämpfe zur 2. Bundesliga

Aufgrund der laufenden Gespräche mit dem saarländischen Ringerverband hinsichtlich der Neugründung der Regionalliga 2013 kann bei der Erstellung der Sonderbestimmungen keine verbindliche Aussage bezüglich der Einteilung der jeweiligen Regeln getroffen werden.  Nach einer Besprechung mit allen  rheinland-pfälzischen Vereinen werden diese Sonder-bestimmungen in Bezug auf die Einteilung der jeweiligen Ligen ergänzt.

4. Termine

Die Vereine der Oberliga Rheinland-Pfalz verpflichten sich den Terminplan einzuhalten. Die Kämpfe sind samstags auszutragen. Abwiegen 19,30 Uhr; Kampfbeginn 20,00 Uhr.

Bei Vorkämpfen erfolgt das Abwiegen und der Kampfbegin 2 Stunden früher !

Bei Uneinigkeit entscheidet der Klassenleiter. Eine Benachrichtigung kann entfallen, wenn ein geänderter Termin schon im Terminplan ausgedruckt wurde. Bei einer Terminverlegung ist eine Gebühr von 25,-- €  plus entstehenden Kosten zu entrichten.


5. Wettkampfstätte, Kampfzeit

Vereine mit mehreren Wettkampfstätten haben dem betreffenden Verein per „ Mail mit der Aufforderung zur Rückantwort „ sowie dem Klassenleiter die jeweilige Wettkampfstätte bekannt zu geben. Dies muss mindestens 5 Tage vor dem Wettkampf erfolgen.
Der Veranstalter hat dafür zu sorgen, dass die Wettkampfstätte den Vorschriften des DRB entspricht. Es muss u.a. eine Anzeigetafel für den laufenden Stand des Mannschaftskampfes vorhanden sein. Ebenso eine Anzeigetafel mit den gewonnenen Kampfrunden der Sportler. Die Lautsprecheransage allein genügt nicht. Die Kampfzeit und die Punktewertung ist den Bundesligen angeglichen.

6. Mannschaftslisten

Die Mannschaftslisten sowie Punktzettel und Wiegelisten sind dem Klassenleiter
Thomas Ferdinand Am Strüthchen 5  56412 Großholbach
zuzusenden. Die Punktzettel sind nach dem Ablauf der Kämpfe zu sortieren. Sollte die erste Kopie des Mannschaftsprotokolles schlecht lesbar sein, bleibt das Original beim Veranstalter. Auf Verlangen kann es später vom Klassenleiter angefordert werden. Bei PC geführten Listen ist darauf zu achten, dass die Listen mit den Originalunterschriften an den Klassenleiter geht.  Die Heimmannschaft hat dem Kampfleiter einen frankierten DIN A4 - Umschlag (Porto 1,45€) kostenlos zur Verfügung zu stellen. Der Kampfleiter ist verpflichtet das Wettkampfprotokoll zu überprüfen und festgestellte Fehler sofort zu berichtigen.

7. Ergebnisdienst

Die Vereine der Oberliga verpflichten sich mit dem Programm NOVA von Klaus Armbruster zu arbeiten. Sie verpflichten sich außerdem das Wettkampfergebnis unmittelbar nach Kampfende in die Liga Datenbank einzustellen.  

Das Mannschaftsergebnis mit den kompletten Daten der Einzelkämpfe muss 60 min. nach Ende des Mannschaftskampfes mittels der Vereinsverwaltungssoftware der Nova Software Gmbh in die Ligadatenbank eingegeben sein. http://www.liga-db.de
Sollte bei einem Ausfall der technischen Anlagen oder sonstigen Gründen eine Übertragung wie vorgegeben nicht möglich sein, muss in diesem Notfall das Kampfergebnis und das Wettkampfprotokoll unmittelbar (innerhalb 15 Minuten) nach Kampfende an den Ergebnisdienst durchgegeben werden.

Ergebnissdienst:  Gerhard Wafzig; Fax:  03222 - 2456810  /  Tel: 06336 – 911 713 / E-Mail: GerhardWafzig@web.de

Im Ausnahmefall hat der Klassenleiter Zugangsberechtigung zur Liga-Datenbank .

Die verspätete Durchgabe der Kampfergebnisse und die Notfall – Ergebnisübermittling werden mit einem Ordnungsgeld je nach Vorfall belegt. 

8. Einsatz an einem Wochenende

Ein Kämpfer darf an einem Wochenende nur einmal eingesetzt werden. Bei mehrmaligem Kampfeinsatz muss dies auf dem Wettkampfprotokoll vermerkt werden. Sein Einsatz wird aber immer nur in der höheren Leistungsklasse gewertet.
Startet ein Ringer trotzdem in einer Bundesligamannschaft, wird nur sein Kampf in der leistungshöheren Mannschaft gewertet. Er hat seinen Kampf in der Oberliga verloren, zählt jedoch zur Mannschaft. Dies zählt für alle Sportler. 
Hat die erste Mannschaft in der Bundesliga an einem oder mehreren aufeinander folgenden  Wochenenden (Meisterschaftstagen) kampffrei, so zählt der letzte bzw. erste Meisterschaftskampf für alle freien Termine als Kampftag. Ein Ringer, der an diesem Kampftag in der Bundesliga-Mannschaft eingesetzt wird, hat seine Kämpfe an den kampffreien Tagen der 1. Mannschaft bei Oberliga-Einsätzen verloren, zählt jedoch zur Mannschaft. Jugendliche bis 20 Jahre (Stichtag ist der 31.12.) können nach einem Start in der Bundesliga am folgenden Kampftag wieder in der Oberliga ringen und auch gültige Punkte erkämpfen.

9. Besetzung der Mannschaften

Eine Mannschaft besteht aus 10 Ringern. Sie muss mit mindestens neun Ringern antreten, wovon acht das vorgeschriebene Kampfgewicht auf die Waage bringen müssen. Tritt eine Mannschaft mit weniger als 9 Aktiven an oder haben weniger als 8 Ringer das vorgeschriebene Gewicht, gilt der ganze Mannschaftskampf als verloren. Dies muss auf dem Wettkampfprotokoll vermerkt werden. Für jeden fehlenden Ringer wird ein Ordnungsgeld in Höhe von 5,-  € erhoben.

Leihringer und Gastringer sind nicht startberechtigt.

10. Start von Nichtdeutschen

In einer Mannschaft dürfen 2 Ringer starten, die nicht im Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit sind. Zusätzlich können bis zu zwei weitere  Nichtdeutsche starten, die in Deutschland geboren wurden. Als Nachweis gilt der im Startausweis ausgedruckte Geburtsort. Außerdem darf ein weiterer jugendlicher Nichtdeutscher an den Start gehen.
EU – Mitbürger werden wie Nichtdeutsche behandelt.
Analog zu den DRB Bestimmungen wird für Nichtdeutsche der Status N6 eingeführt. Der Nachweis ist frühzeitig  bei der Geschäftsstelle der jeweiligen Landesorganisation einzuholen.

Im Kampfprotokoll sind nichtdeutsche Ringer mit einem N“, „ND“, „JND“, „EU“,„JN“ oder N6 zu kennzeichnen.

11. Pausen

Nach der Hälfte der Kämpfe kann eine Pause bis zu 15 Minuten eingelegt werden. Der Kampfleiter ist vor dem Kampfbeginn in Kenntnis zu setzten. Vorkämpfe sind grundsätzlich von der Pausenregelung ausgeschlossen.

12. Startausweis

Die Ringer der teilnehmenden Vereine müssen im Besitz eines gültigen Startausweises mit gültiger Jahreskontrollmarke sein. Tritt ein Ringer mit einem abgelaufenen oder mit einem nicht gültigen Startausweis an, wird ein Ordnungsgeld von 10,- € erhoben.
Für einen fehlenden Startausweis wird ein Ordnungsgeld von 10,- €  erhoben

13. Lizenzen

Alle Ringer benötigen eine besondere Landeslizenz. DRB- Lizenzen sind zulässig. Die Lizenznummer ist jeweils im Kampfprotokoll einzutragen.  Ein Ringer ohne Lizenz zählt zur Mannschaft, hat aber seinen Kampf verloren. Für eine fehlende Lizenz werden 10,-- € berechnet. Falsche oder fehlende Eintragungen im Mannschaftsprotokoll werden ebenfalls mit einem Ordnungsgeld von 10.- € geahndet.

14. Startberechtigung

Der Start von Jugendlichen ab dem vollendeten 14. Lebensjahr ist in der  Männermannschaft erlaubt. ( Stichtag ist der Geburtstag) Jeder Ringer kann bei Mannschaftskämpfen eine Gewichtsklasse aufrücken, mit Ausnahme eines Jugendlichen. In einer Mannschaft darf ein Jugendlicher nur in der Klasse starten, die seinem Körpergewicht entspricht. Ein Ringer ist nur bis 120 kg Körpergewicht startberechtigt.
Für die Gewichtsklasse 50 kg gilt: Die Klasse wird nur mit Jugendlichen besetzt. Dieser muss mindestens das 13. Lebensjahr vollendet haben. Er ist bis zu seinem vollendeten 18. Lebensjahr startberechtigt. Sein Mindestkörpergewicht ist 46 kg.
Die Gewichtsklassen (10): 
50 – 55 – 60 -  66A – 66B – 74A – 74B – 84 – 96 – 120 kg.
In der Vorrunde beginnt 50 kg Freistil, danach abwechselnd, Rückrunde Beginn: gr.röm., danach abwechselnd.

15. Mannschaftsprotokolle

Im Kampfprotokoll ist das Kampfende sowie der Zeitnehmer einzutragen. Der Kampfrichter ist verpflichtet das Wettkampfprotokoll zu überprüfen und festgestellte Fehler sofort zu berichtigen.

16. Proteste

Für  einen Protest ist der RAI der ARGE zuständig. Dieser ist zu richten an:
Rainer Morgenthaler,  Weiherstrasse 16,  66957 Obersimten
Telefon privat 06331 46820,  Fax 06331-804251.
e-mail: rainer.morgenthaler@gmx.deProtestgebühr 50,-- €, Berufungsgebühr: 100,-- €. Proteste sind nur gültig, wenn sie auf der Wettkampfliste vermerkt sind.

17. Kampfgericht

Die Einteilung der Kampfrichter erfolgt durch den verantwortlichen Kampfrichterreferenten:
Herrn Volker Adam, Treibelsbergstr. 10
, 55743 Idar-Oberstein

Tel.: 06781/27236, Mobil 0160/97290928, e-Mail: adam-volker.i-o@t-online.de

18. Sanitäts- und Ordnungsdienst

Im eigenen Interesse hat der Veranstalter hat einen ausreichenden Sanitäts- und Ordnungsdienst zu stellen. Von den Verantwortlichen  der ARGE wurde eindringlich auf    diese Verpflichtung hingewiesen.

19. Ordnungsgeld

Die Nichteinhaltung der Richtlinien und Sonderbestimmungen ziehen ein Ordnungsgeld nach sich.

20. Freie Eintrittskarten

Die Heimmannschaft stellt dem Gastverein für Sportler, Ersatz und Betreuer 15 Karten zur Verfügung.

21. Sonderausschreibung

Den eingeteilten Kampfleitern aus anderen Landesverbänden (Hessen, Saarland) ist die Sonderausschreibung, Stand 23.07.2012 zur Einsicht vor dem Kampf vorzulegen. (verantwortlich ist die Heimmannschaft)

22. Sonstiges

Ansonsten gelten die Bestimmungen des Deutschen Ringer Bundes. Abweichend zu diesen Bestimmungen wird im angeordneten Bodenkampf die Fassart „ verkehrter Ausheber “ nicht zugelassen.

 Präsident  ARGE Ringen             Vizepräsident           Vizepräsident         Ergebnisdienst
Ludwig Schacker                            Peter Gölz              Marion Pangsy      Gerhard Wafzig

Stand der Sonderausschreibung 26.07.2012

Sportreferent ARGE      

Thomas Ferdinand     

Die Schwerathleten der ARGE Ringen Rheinland Pfalz trauern um den Vorsitzenden des Rechtsausschusses I, Gernot Wagner (Idar-Oberstein), der am 21. Oktober 2009 nach langer schwerer Krankheit im Alter von 68 Jahren gestorben ist.
Über viele Jahrzehnte hinweg hat sich Gernot Wagner für den Schwerathletiksport in Rheinland-Pfalz engagiert. Seit 1991 gehörte er den Rechtsausschüssen des Verbandes an, seit 1995 war er bis zu seinem Tode der Vorsitzende des Rechtsausschusses I. Rheinland und seit 2005 war er Vorsitzender des Rechtsausschusses I der Arbeitsgemeinschaft Ringen Rheinland-Pfalz und des Rechtsausschusses der Ringer-Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland. Durch seine souveräne Art, aber auch durch sein großes Fachwissen im Ringen war er für diese verantwortliche Tätigkeit in den Rechtsgremien des Sportes prädestiniert. 1999 war er Gastgeber der Tagung der Rechtsausschüsse des Deutschen Ringer-Bundes in Idar-Oberstein. An zahlreichen DRB-Tagungen der Rechtsausschüsse hat er teilgenommen und mitgewirkt.


Neben seiner Tätigkeit in der ARGE und im Landesverband Rheinland sowie auf Bundesebene gehörte seine große Liebe auch seinem AC Oberstein, dessen Vorstand er in zahlreichen Funktionen über viele Jahre hinweg angehörte, darunter acht Jahre als stellvertretender Vereinsvorsitzender. Für seine Verdienste um den Schwerathletiksport wurde er mit der silbernen Ehrennadel des AC Oberstein ausgezeichnet.
Gernot Wagner hat durch seine Arbeit die ARGE bereichert und mit seiner ruhigen und sachlichen Art die wichtige Arbeit der Rechtsausschüsse und der Sportgerichtsbarkeit nachhaltig geprägt. Er hat sich dabei hohes Ansehen erworben.
Wir trauern mit der Familie von Gernot Wagner und werden sein Andenken bewahren.“

Verbandsliga Rheinland-Pfalz nur mit sechs Mannschaften – Spannende Runde
Die zweite Mannschaft des VfK 07 Schifferstadt ist neuer Meister der Verbandsliga Rheinland-Pfalz. Das Team des pfälzischen Traditionsvereins verlor nur zwei Kämpfe und setzte sich souverän gegen die anderen fünf Mannschaften der Verbandsliga durch. 

Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Aktiven in Metternich – VfK mit neun Titel
Das Interesse an den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Aktiven schwindet. Seit Jahren nimmt die Zahl der Teilnehmer ab. Und dieser Trend setzte sich auch in Koblenz-Metternich fort. An den diesjährigen Meisterschaften nahmen nur noch 62 Sportler in beiden Stilarten teil, das ist Minusrekord bei Rheinland-Pfalz-Meisterschaften. Im vergangenen Jahr waren es in Koblenz-Rübenach mit 66 Ringern nun unwesentlich mehr Sportler, die zu den Titelkämpfen erschienen waren.
Daran ändert auch die Pflichtbesetzung nichts, die sich nach der Anzahl der Mannschaften in den Verbandsrunden richtet und seit einigen Jahren für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Aktiven gilt. Vier Vereine aus dem Land, die noch an den Verbandsrunden teilnehmen, fehlten trotzdem in Metternich: Rheinlandseiche Büdesheim, der AC Oberstein, der RSC Pirmasens-Fehrbach und Alemannia Nackenheim. Nur elf Clubs waren noch bei den Titelkämpfen dabei. Auch dies ein deutlicher Rückschritt gegenüber früheren Rheinland-Pfalz-Meisterschaften. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren immerhin noch 15 Vereine bei den Titelkämpfen vertreten.
Sportlich bestimmten die Ringer der beiden rheinland-pfälzischen Bundesligisten das Bild dieser Meisterschaften. Der VfK 07 Schifferstadt brachte das Kunststück fertig, dass alle neun Teilnehmer des pfälzischen Traditionsvereins eine Goldmedaille gewannen. Eine Erfolgsbilanz, die sich sehen lassen kann. Der VfK Schifferstadt hatte darum auch in der Vereinswertung klar die Nase vorn.
Den zweiten Platz belegte Bundesligist ASV Mainz 88, der mit zwölf Sportlern auch das größte Einzelteam in Koblenz-Metternich stellte.  Hinter diesen beiden Spitzen-Vereinen folgten dann schon mit einigem Abstand in der Vereinswertung die WKG Untere Nahe und der KSV Worms. Gastgeber WKG Metternich/Rübenach landete auf dem siebten Platz.
Die Titelkämpfe in Koblenz-Metternich waren der Abschluss der Meisterschaften in Rheinland-Pfalz und den drei Landesorganisationen Pfalz, Rheinhessen und Rheinland. Ende Februar beginnen mit den Junioren die ersten Deutschen Meisterschaften, wo dann Ringer aus Rheinland-Pfalz hoffen, auch ganz vorne mit dabei zu sein.

Riegelsberg Meister der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland – Letzte gemeinsame Verbandsrunde von Saarland und Rheinland-Pfalz.
Der KV Riegelsberg ist der neue Meister der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland. Das saarländische Team kehrt damit nach einem Jahr wieder in die 2. Bundesliga zurück. Diesem Titelgewinn vorausgegangen war allerdings ein spannendes Duell mit einem anderen saarländischen Team, dem AC Heusweiler, der punktgleich Vize-Meister wurde und das Titelrennen bis zum letzten Kampftag offen ließ. Heusweiler hatte schon in der vergangenen Saison den zweiten Platz belegt.
Acht Punkte hinter den beiden Spitzenteams kam die zweite Mannschaft von Bundesligist KSV Köllerbach auf den dritten Platz. Mit Aufsteiger TSG Mainz-Bretzenheim belegt die erste nicht-saarländische Mannschaft den vierten Tabellenplatz und führt so das Mittelfeld der Abschlusstabelle an, gefolgt von der zweiten Mannschaft des Bundesligisten ASV Mainz 88 und der KSG Erbach.
Abgeschlagen am Tabellenende mit schon deutlichem Abstand zum Mittelfeld liegen der KSV Fürstenhausen als Siebter, die einzige Mannschaft aus dem Rheinland, die WKG Metternich/Rübenach, als Achter sowie die KSG Ludwigshafen aus der Pfalz als Tabellenletzter.
6310 Zuschauer verfolgten in dieser Verbandsrunde die Kämpfe der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland, was gegenüber dem Vorjahr eine leichte Steigerung bedeutete. Über die meisten Zuschauer konnte sich Meister Riegelsberg freuen, bei dem im Schnitt 140 Zuschauer zu den Heimkämpfen kamen. Doch auch Mainz erwies sich wieder als Ringer-Hochburg. In Bretzenheim verfolgten rund 116 Fans die Kämpfe der Mannschaft, bei Mainz 88 waren es 110 Zuschauer. Ebenfalls ein zweistelliges Zuschauerinteresse verzeichnete Metternich/Rübenach mit 107 Zuschauern pro Heimkampf. Die wenigsten Besucher gab es in Ludwigshafen mit im Schnitt 55 Fans und in Erbach mit 32 Zuschauern.
190 Ringer kamen in der Verbandsrunde 2010 zum Einsatz. Erfolgreichster Punktesammler war dabei Cacan Cakmak vom AC Heusweiler, der 15 seiner 16 Kämpfe gewinnen konnte und insgesamt 58 Punkte für sein Team holte. Doch auch seine Mannschaftskameraden Peter Himbert, Lukas Wagner und Christoph Schwarz gehörten zu den besten Ringern der abgelaufenen Saison und stehen auf den folgenden Plätzen der Hitliste der Regionalliga.
78 Mal traten vollständige Mannschaften an, 61 Mal traten die Teams mit neun Ringern an. Nur zwei Mal gehörten acht Sportler zum Team, ein Mal waren es sieben Ringer. Leider traten in zwei Kämpfen der Regionalliga die Gegner nicht an.
Die 17. Saison der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland war auch die letzte. Im September hatte eine Vereinsvertreter-Versammlung der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz die gemeinsame Liga mit dem Saarland zum Saisonende aufgekündigt. Grund für diese Entscheidung war der anhaltende Rückgang bei der Zahl der Ringervereine in Rheinland-Pfalz. Die vier rheinland-pfälzischen Vereine, die in der Regionalliga zuletzt vertreten waren, werden in der kommenden Saison in der Oberliga Rheinland-Pfalz antreten.

Die Abschlusstabelle:

Platz Verein Punkte Puktverh.
1. KV Riegelsberg 30:2 508:116
2. AC Heusweiler 30.2 449:172
3: KSV Köllerbach II 22:10 346:273
4. TSG Mainz Bretzenheim 17:15 267:345
5. ASV Mainz 88 II 15:17 290:334
6. KSG Erbach 14:18 274:348
7. KSV Fürstenhausen 8:24 255:372
8. WKG Metternich Rübenach 4:28 208:425
9. KSG Ludwigshafen 4:28 207:419
       

Acht Mannschaften sind dabei – Saison startet am 5. September und geht bis 12. Dezember

Acht Mannschaften werden an diesem Wochenende (5. September) in die 16. Saison der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland im Ringen starten. Mit dabei sind Vorjahresmeister RSV Spiesen-Elversberg, die KSG Ludwigshafen, die WKG Metternich/Rübenach, der AC Heusweiler, die zweite Mannschaft des Deutschen Meisters KSV Köllerbach sowie die beiden Aufsteiger und Oberliga-Meister aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland, ASV Mainz 88 II und KV Riegelsberg II. Neu hinzugekommen ist außerdem der Vizemeister der Oberliga Saar, der KSV Fürstenhausen, der den Aufstieg beantragt hatte und dem sowohl der Ligaausschuss als auch der Saarländische Ringerverband zugestimmt hatten.

Damit hat sich die Zusammensetzung der Regionalliga, die von den drei rheinland-pfälzischen Landesverbänden Pfalz, Rheinhessen und Rheinland, sowie dem Saarland gebildet wird, gegenüber der vergangenen Saison deutlich verändert. Vizemeister VfK 07 Schifferstadt ist in die 2. Bundesliga Süd aufgestiegen, die WKG Hüttigweiler II, im Vorjahr Siebter und Vorletzter, hatte im Januar die Mannschaft aus der Regionalliga zurückgezogen. Im März nahm dann auch der ASV Karthause als Tabellenletzter sein Recht auf Abstieg in die Oberliga wahr. Da die Regionalliga im vergangenen Jahr nur mit acht Mannschaften an den Start ging, hätte der Tabellenletzte in der Liga verbleiben können.

Die Verbandsrunde endet mit dem letzten Wettkampftag am 12. Dezember.

Acht Mannschaften nehmen an Verbandsrunde teil – Wieder Play-Off-Runde mit Saarland
Die neue Saison der Ringer-Oberliga Rheinland-Pfalz, die an diesem Wochenende startet, verspricht spannend zu werden. Die Mannschaften haben sich verstärkt, es wird viele Lokalderbys geben und auch die neuen Teams in der Liga sind ambitioniert. „Ich bin mir sicher, dass die Oberliga in diesem Jahr so stark sein wird wie schon seit Jahren nicht mehr“, freut sich Thomas Ferdinand (Großholbach), der Klassenleiter der Oberliga Rheinland-Pfalz. 

Anders als in der vergangenen Saison, wo durch den kurzfristigen Rückzug zweier Teams nur noch sechs Mannschaften an der Runde teilnahmen, sind es in diesem Jahr wieder acht Vereine, die ihre Ringer auf die Matte schicken. Mit dem Vorjahres-Vizemeister TSG Bretzenheim, dem Vorjahresdritten AC Thaleischweiler-Fröschen und dem Aufsteiger und Altmeister ASV Pirmasens gibt es für Klassenleiter Thomas Ferdinand dabei drei Meisterschaftsfavoriten. Doch auch den AV Speyer, der sich mit ehemaligen Bundesligaringern verstärkte, will er nicht unterschätzen. 

Wie schon vor zwei Jahren wird es in dieser Verbandsrunde am Ende der Saison eine Play-Off-Runde der vier Erstplatzierten der Oberliga Rheinland-Pfalz mit den ersten vier Teams der Oberliga Saarland um den Aufstieg in die Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland geben. Neben den Mannschaften aus Bretzenheim, Pirmasens, Thaleischweiler-Fröschen und Speyer gehört für Thomas Ferdinand auch der SV Alemannia Nackenheim zu den Kandidaten für die Play-Offs. 

Eine unbekannte Größe ist der ASV Karthause, der freiwillig aus der Regionalliga abgestiegen ist und nun wieder in der Oberliga antritt und sicher auch ein Wörtchen beim Einzug in die Play-Offs mitreden will. In der Oberliga etablieren wollen sich zudem die neu gegründete RWG Boden/Siegen sowie der zweite Aufsteiger AC Oberstein, der nach dem Verzicht der WKG Metternich/Rübenach II in die Oberliga nachrückte. Ob es zum Einzug in die Play-Off-Runde für diese beiden Teams langt, wird sich zeigen. 

Die neue Verbandsrunde der Ringer-Oberliga Rheinland-Pfalz startet am 22. August in die neue Saison. Letzter Kampftag ist am 21. November. Danach startet für die vier Erstplatzierten die gemeinsame Play-Off-Runde mit den vier Vertretern aus dem Saarland. 

17. August 2009/dj

Hinweis an die Redaktionen:

Alle Informationen rund um die Oberliga Rheinland-Pfalz mit den Terminplänen und Anschriften der Vereine sowie die Ergebnisse nach den einzelnen Runden finden Sie aktuell auf der Homepage der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz (www.argeringen.de).

Acht Mannschaften sind dabei – Aus ehemaliger Regionalliga kommen drei Teams
Am kommenden Wochenende startet die Ringer-Oberliga Rheinland-Pfalz in die neue Saison. Insgesamt acht Mannschaften werden dabei auf die Matten gehen. Es wird eine Verbandsrunde im Umbruch. Drei der Teams der Oberliga – ASV Mainz 88 II, WKG Metternich/Rübenach und der KSV Friesenheim als Nachfolger der aufgelösten KSG Ludwigshafen – waren in der vergangenen Saison noch in der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland.
Doch diese gemeinsame Liga mit dem Saarland wurde im vergangenen Jahr von den Rheinland-Pfälzern aufgekündigt, um die eigene Oberliga zu stärken, an der in der Verbandsrunde 2010 nur noch sechs Mannschaften teilnahmen. Doch dieses Ziel wurde nur teilweise erreicht: Die TSG Mainz-Bretzenheim, 2010 immerhin noch Regionalliga-Dritter, meldete seine Mannschaft ab, und der AC Oberstein zog sein Team aus der Oberliga zurück und startet zukünftig in der Verbandsliga. Damit blieben am Ende doch nur acht Teams für die Oberliga. Kaum vorzustellen, wie die Oberliga aussehen würde, gäbe es noch die Regionalliga.
Dennoch dürfte die neue Saison der Oberliga spannend werden. „Ich erwarte schon eine Verbandsrunde, die sportlich deutlich hochwertiger sein dürfte als die im vergangenen Jahr“, so Klassenleiter Thomas Ferdinand (Großholbach), der Sportreferent der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz. Dies begründet er mit den drei Regionalligisten, die nun in der Oberliga vertreten sind. Zu den Favoriten zählt er die Reserve von Bundesligist ASV Mainz 88, die WKG Untere Nahe und Vorjahresmeister ASV Pirmasens. Aber auch Vereine wie Thaleischweiler und die WKG Metternich/Rübenach sind nach Auffassung von Thomas Ferdinand immer für eine Überraschung gut.
Schwerer dürften es da die Mannschaften des ASV Karthause und des AV Speyer haben, die in der vergangenen Saison schon am Tabellenende der Oberliga standen. Kaum einzuschätzen ist dagegen der KSV Friesenheim, der die Nachfolge der KSG Ludwigshafen antritt.
Die neue Saison geht bis zum 10. Dezember. Danach wird der Meister der Oberliga gegen den Meister der Oberliga Saarland um den Aufstieg in die 2. Bundesliga ringen. Der Letzte der Oberliga steigt in die Verbandsliga Rheinland-Pfalz ab.
Erstmals können in der neuen Saison die Ergebnisse der rheinland-pfälzischen Ringer-Ligen in der Liga-Datenbank (www.liga-db.de) nachgelesen werden.
In der Oberliga Rheinland-Pfalz starten in der Verbandsrunde 2011: ASV Pirmasens, AC Thaleischweiler-Fröschen, ASV Karthause, AV 03 Speyer, WKG Metternich/Rübenach, ASV Mainz 88 II, KSC Friesenheim, WKG Untere Nahe.

In der Diskussion um die Zukunft des olympischen Ringens haben die Präsidenten der drei rheinland-pfälzischen Ringerverbände den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dessen Präsidenten Dr. Thomas Bach nachdrücklich aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass Ringen weiterhin Teil des olympischen Programms bleibt und der Beschluss der IOC-Exekutive revidiert wird.
„Der DOSB vertritt uns im Internationalen Olympischen Komitee und Thomas Bach ist zudem Vizepräsident des IOC. Hier erwarten wir gerade von ihm eine klare Stellungnahme“, macht Ludwig Schacker, der Präsident der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz und des Ringerverbandes Pfalz, deutlich.
Die drei rheinland-pfälzischen Ringer-Verbände, denen zusammen rund 3000 Sportler in 30 Vereinen angehören, dankten der rheinland-pfälzischen Landesregierung und dem rheinland-pfälzischen Landessportbund für deren Engagement für das Ringen. Sowohl der rheinland-pfälzische Innen- und Sportminister Roger Lewentz wie auch die LSB-Präsidentin Karin Augustin hatten sich in Briefen an DOSB-Präsident Thomas Bach nachdrücklich für den Verbleib der Ringer im olympischen Programm ausgesprochen. „Für eine solche Unterstützung sind wir dankbar“, unterstrich Peter Gölz, der Präsident des Schwerathletikverbandes Rheinhessen.
„Überall erfahren wir viel Solidarität, überall hören wir aber auch, dass keiner diesen IOC-Beschluss nachvollziehen kann“, sagt Marion Pangsy, die Präsidentin des Schwerathletikverbandes Rheinland. Nun gelte es, das IOC zu überzeugen, dass eine der ältesten Sportarten, die schon in der Antike selbstverständlich zu den Olympischen Spielen gehört habe, nicht einfach aus dem olympischen Programm gestrichen werden könne. „Und dafür werden wir Ringer kämpfen“, so Marion Pangsy.
Ludwig Schacker verwies darauf, dass gerade aus Rheinland-Pfalz immer wieder viele Ringer an Olympischen Spielen teilgenommen hätten. „Denken wir an den Kran von Schifferstadt, an Wilfried Dietrich, an Markus Scherer, an Werner Schröter, an Karlheinz Helbing, an Anita Schätzle oder Alexandra Engelhardt“, so Schacker. Zudem habe man in Rheinland-Pfalz viel in die Infrastruktur investiert, in Sportschulen, Trainingsstätten oder den Ringer-Bundesstützpunkt in Schifferstadt. „Dies alles war auf die Olympischen Spiele ausgerichtet“, so Peter Gölz. Und Ludwig Schacker macht klar: „Dies alles darf nicht einfach dem Kommerzdenken geopfert werden.“

Drei Medaillen für die Ringer aus Rheinland Pfalz bei den Deutschen A Jugend Meisterschaften  gr.röm in Kirchlinde.

Goldmedaille
Denis Kudla
VFK 07 Schifferstadt

Silbermedaille
David Höll
VFK 07 Schifferstadt
Bromzemedaille
Robin Ferdinand
ASV Boden


Die weiteren Platzierungen: A-Jugend  Kirchlinde NRW und Bindlach BAY
42 kg gr.röm Kirchlinde NRW

11. Alexander Mayer Rheinland (WKG Untere Nahe)

46 kg gr.röm Kirchlinde NRW

8. Christopher Adu Rheinland (VfL Bad Kreuznach)
9. Marc Weyand Rheinland (ASV Boden)
11. David Reinhard Pfalz (AC Thaleischweiler)

46 kg Freistil Bindlach BAY

11. Fabian Rieser AV 03 Speyer PFZ

50 kg gr.röm Kirchlinde NRW

12. Pascal Schreiner Pfalz (AC Thaleischweiler)
16. Robert Tersijan Rheinhessen (KSV Worms)

54 kg gr.röm Kirchlinde NRW

8. Norman Klein Rheinland (AC Oberstein)
12. Lukas Demberger Pfalz (AC Thaleischweiler)
16. Alexander Gößner Pfalz (KSG Ludwigshafen)
21. Dominik Weber Rheinhessen (ASV Mainz 88)

58 kg Freistil Bindlach BAY

6. Scott Gottschling AV 03 Speyer PFZ

58 kg gr.röm Kirchlinde NRW

18. Vladimir Jost Rheinland (ASV Karthause)
19. Tim Förster Rheinland (AC Oberstein)

63 kg gr.röm Kirchlinde NRW

1. Denis Kudla Pfalz (VfK 07 Schifferstadt)

63 kg Freistil Bindlach BAY

14. Sebastian Rieser AV 03 Speyer PFZ

69 kg gr.röm Kirchlinde NRW

2. David Höll Pfalz (VfK 07 Schifferstadt)
10. Janis Helbing Rheinhessen ( ASV Mainz 88 )
15. Edka Sever Pfalz (VfK 07 Schifferstadt)


69 kg Freistil Bindlach BAY

10. Christian Kopp VfK 07 Schifferstadt PFZ

76 kg gr.röm Kirchlinde NRW

11. Wassil Ivanov Rheinland (WKG Untere Nahe)

85 kg gr.röm Kirchlinde NRW

3. Robin Ferdinand Rheinland (ASV Boden)

Titelkämpfe der Männer sowie der weiblichen Jugend am Wochenende in Rübenach
Am Samstag, 16. Januar, werden in Koblenz-Rübenach in der Schulsporthalle die diesjährigen Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im Ringen der Aktiven in beiden Stilarten sowie die offenen Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der weiblichen Jugend und der weiblichen Schüler ausgetragen. Die Titelkämpfe beginnen gegen 10.30 Uhr.
Für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Aktiven gilt eine Pflichtbesetzung für die rheinland-pfälzischen Ringervereine, die sich nach der Ligen-Zugehörigkeit richtet. So muss beispielsweise Bundesligist ASV Mainz 88 insgesamt mindestens elf Sportler schicken, der Zweitligist VfK Schifferstadt und Gastgeber WKG Metternich/Rübenach, die jeweils auch zweite Mannschaften in der Verbandsliga haben, müssen mindestens mit acht Sportlern an den Start gehen. Für die offenen Meisterschaften der weiblichen Jugend liegen derzeit rund 50 Anmeldungen vor.

Die nächsten Rheinland-Pfalz-Meisterschaften sind am 6. Februar in Schifferstadt für die Jugend im klassischen Stil und am 20. Februar in Langenlonsheim für die Jugend im freien Stil.

Titelkämpfe der Männer am Wochenende in der Schulturnhalle in Metternich
Am Samstag, 11. Februar, werden in Koblenz-Metternich in der Schulsporthalle der Oberdorfschule die diesjährigen Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im Ringen der Aktiven in beiden Stilarten ausgetragen. Die Titelkämpfe beginnen gegen 10.30 Uhr.
Für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Aktiven gilt eine Pflichtbesetzung für die rheinland-pfälzischen Ringervereine, die sich nach der Ligen-Zugehörigkeit richtet. So muss beispielsweise Bundesligist ASV Mainz 88 insgesamt mindestens zehn Sportler schicken, Zweitligist VfK Schifferstadt und die WKG Untere Nahe, die jeweils auch zweite Mannschaften in der Ober- beziehungsweise der Verbandsliga haben, müssen mindestens mit neun beziehungsweise sieben Sportlern an den Start gehen.
Die Ergebnisse der Rheinland-Pfalz-Meisterschaften werden am Samstag zeitnah auch im Internet in der Ringer-Ligendatenbank (www.liga-db.de) veröffentlicht.

Titelkämpfe der Jugend im freien Stil am Wochenende mit über 160 Ringern
Am kommenden Samstag, 29. Januar, werden in der Jahnhalle in Bad Kreuznach die diesjährigen Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im Ringen der Jugend im freien Stil ausgetragen. Ausrichter ist die WKG Untere Nahe. Die Titelkämpfe beginnen gegen 10.30 Uhr.
Derzeit wurden bereits über 160 Sportler für diese Meisterschaften gemeldet, von einigen Vereinen stehen die Meldungen noch aus, so dass mit einem großen Teilnehmerfeld gerechnet werden kann.
Bad Kreuznach ist der Auftakt zu den diesjährigen Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im Ringen. Am 5. Februar sind in Speyer in der Sporthalle Nord (Siedlungsschule) die Jugendmeisterschaften im klassischen Stil und am 12. Februar werden dann in der Schulsporthalle in Koblenz-Rübenach die Männer-Meisterschaften ausgetragen.
Weitere Informationen zu den Meisterschaften finden sich auch auf der Homepage der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz: www.argeringen.de

Am kommenden Samstag, 7. Februar, sind in der Kreissporthalle I in Montabaur die diesjährigen Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Männer in beiden Stilarten. Ebenfalls an diesem Tag finden auch die offenen Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der weiblichen Jugend in Montabaur statt.
Ausrichter dieser Titelkämpfe ist der ASV Boden.
Bei den Männern rechnen die Veranstalter mit über 80 Teilnehmern, da für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften eine Pflichtbesetzung für die Vereine besteht, die sich nach der Ligen-Zugehörigkeit der Clubs richtet. Bei der weiblichen Jugend liegen derzeit rund 50 Anmeldungen vor, darunter 13 Sportlerinnen aus dem Saarländischen Ringerverband, aber auch von Sportlerinnen aus Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.
Die Wettkämpfe der Männer beginnen gegen 10.30 Uhr, die Wettkämpfe der weiblichen Jugend gegen 11 Uhr. Nach Beendigung der Wettkämpfe erfolgt die Siegerehrung.
Die Ausschreibung für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften sowie weitere Informationen finden sich auf der Homepage der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz (www.argeringen.de). Dort werden nach Abschluss der Meisterschaften auch die Ergebnisse zu finden sein.

Nach den Jugendlichen sind nun die Aktiven an der Reihe: Am kommenden Samstag, 12. Februar, sind in der Schulsporthalle in Koblenz-Rübenach die diesjährigen Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Männer in beiden Stilarten. Ausrichter dieser Titelkämpfe ist die WKG Metternich/Rübenach.
Bei den Männern rechnen die Veranstalter mit über 80 Teilnehmern, da für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften eine Pflichtbesetzung für die Vereine besteht, die sich nach der Ligen-Zugehörigkeit der Clubs richtet.
Die Wettkämpfe der Männer beginnen gegen 10.30 Uhr. Nach Beendigung der Wettkämpfe erfolgt die Siegerehrung.
Die Ausschreibung für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften sowie weitere Informationen und eine Übersicht über die Pflichtbesetzung der Vereine finden sich auf der Homepage der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz. Dort werden nach Abschluss der Meisterschaften auch die Ergebnisse zu finden sein.

Am Wochenende starten die ersten Titelkämpfe – Schifferstadt und Bad Kreuznach Gastgeber
Nach Abschluss der Landesmeisterschaften in der Pfalz, in Rheinhessen und im Rheinland ermitteln die rheinland-pfälzischen Ringer in den kommenden Wochen nun ihre neuen Rheinland-Pfalz-Meister.
Den Auftakt machen am kommenden Samstag, 26. Januar, die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Jugend im griechisch-römischen Stil, die in der Wilfried-Dietrich-Halle in Schifferstadt ausgetragen werden. Gastgeber ist hier der Bundesligist VfK 07 Schifferstadt.
Ebenfalls in der Pfalz in Schifferstadt in der Wilfried-Dietrich-Halle sind eine Woche später, am Samstag, 2. Februar, die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Männer in beiden Stilarten, die in diesem Jahr offen ausgeschrieben sind, so dass auch Sportler aus anderen Bundesländern teilnehmen können.
Den Abschluss bilden dann am Samstag, 16. Februar, die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Jugend im freien Stil, die in der Jahnhalle in Bad Kreuznach stattfinden. Gastgeber hier ist die WKG Untere Nahe.
Alle Meisterschaften beginnen jeweils um 10 Uhr mit dem Abwiegen. Nach Fertigstellung der Wettkampflisten starten dann die Kämpfe.
Die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften sind für viele Sportler die letzte Wettkampfgelegenheit vor den Ende Februar beginnenden Deutschen Meisterschaften. Vom 22. bis 24. Februar stehen die ersten nationalen Titelkämpfe an, dann ermitteln die A-Jugendlichen in Köln und im saarländischen Fürstenhausen die neuen Deutschen Meister.
Die Ausschreibung zu den diesjährigen Rheinland-Pfalz-Meisterschaften findet sich auch auf der Homepage der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz: www.argeringen.de

Am Wochenende war der VFK 07 Schifferstadt  Ausrichter der Rheinland Pfalz Meisterschaften der Jugend im Freistil.
Mit 183 Teilnehmern aus 20 Rheinlandpfälzischen Vereinen  war die Meisterschaft sehr gut besucht, 33 Teilnehmer mehr als im Vorjahr in Bad Kreuznach. Wie schon im gr.röm Stil in Laubenheim war der ASV Mainz 88 mit 23 Jugendlichen angereist, gefolgt vom AC Thaleischweiler mit 18 und dem Ausrichter VFK 07 Schifferstadt mit 16 Teilnehmern. Die Mannschaftswertung gewann der ASV Mainz 88 mit 94 Punkten, vor dem AC Thaleischweiler mit 68  und dem VFK Schifferstadt mit 67 Punkten.
Den Pokal als punktbester Ringer seiner Altersklasse ging an:

E Jugend  Kevin Gremm ASV Mainz 88
D Jugend Aaron Köhler VFK 07 Schifferstadt
C Jugend Kevin Lehr ASV Ludwigshafen
A/B Jugend Pascal Schreiner RSC Pirmasens Fehrbach
Die Einzelergebnisse finden Sie auf der Homepage der ARGERingen.de

Die Schüler-Mannschaft des Schwerathletikverbandes Rheinland hat in diesem Jahr das Dreiländerturnier im Ringen in Neuwied, das traditionell zwischen den drei rheinland-pfälzischen Ringerverbänden in Rheinland-Pfalz im Rahmen des Landessportfestes ausgetragen wird, gewonnen. Die Rheinländer konnten dabei beide Kämpfe gegen die Teams aus Rheinhessen und der Pfalz gewinnen.
Das Turnier startete mit einem 23:16-Sieg der Rheinhessen gegen die Pfalz. Dabei konnten sich die Rheinhessen in sechs der zehn Kämpfe durchsetzen. Hart umkämpft war der zweite Mannschaftskampf des Turniers zwischen dem Rheinland und Vorjahressieger Pfalz. Beide Teams konnten fünf der zehn Einzelkämpfe gewinnen. Den Ausschlag gab am Ende der Kampf zwischen Jonas Köhmstedt (RHL) und Max Bondar (PFZ) in der Gewichtsklasse bis 42 Kilogramm. Hier siegte der Pfälzer „nur“ nach Punkten. Da aber alle anderen neun Kämpfe auf Schultern gewonnen wurden, lautete der Endstand 20:19 für das Rheinland.
Damit kam es im dritten Kampf zu einem echten Finale zwischen den siegreichen Teams von Rheinhessen und Rheinland. Hier setzten sich dann deutlich die Rheinländer mit acht Siegen durch und gewannen das Aufeinandertreffen mit 31:8. Damit gewann das Rheinland das Dreiländerturnier 2011 vor den Rheinhessen und der Pfalz.

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