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ASV Mainz 88 II wird Meister der Oberliga Rheinland-Pfalz 
Die zweite Mannschaft von Bundesligist ASV Mainz 88 ist neuer Meister der Oberliga Rheinland-Pfalz. Die Rheinhessen setzten sich deutlich gegen die Konkurrenz durch und verloren nur einen Kampf gegen den späteren Vizemeister ASV Pirmasens. Diese beiden Teams dominieren schon seit einiger Zeit die Oberliga. 2010 und 2011 wurden die Pirmasenser Meister, die Mainzer jeweils Vize. In diesem Jahr hatten nun die Rheinhessen die Nase vorn.
Mit doch schon deutlichem Abstand hinter den beiden Spitzenteams folgen zwei Mannschaften aus dem Schwerathletikverband Rheinland, die WKG Untere Nahe als Dritter und die WKG Metternich/Rübenach als Vierter. Gemeinsam mit den Teams aus Mainz und Pirmasens werden diese vier Mannschaften der neuen Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland angehören, die ab der nächsten Saison von den Verbänden aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland wieder gebildet wird.
Abgeschlagen auf den letzten beiden Plätzen der Tabelle landeten in dieser Verbandsrunde die zweite Mannschaft des VfK 07 Schifferstadt als Vorletzter sowie der KSC Friesenheim als Schlusslicht. Die Friesenheimer blieben dabei ohne Sieg. In dieser Saison war die Oberliga nur noch mit sechs Mannschaften an den Start gegangen, auch dies ein Grund dafür, im kommenden Jahr gemeinsam mit dem Saarland eine Regional- und eine Oberliga zu bilden.
Fast 2300 Zuschauer kamen zu den Kämpfen der Oberliga Rheinland-Pfalz. Dabei waren es in Mainz und bei der WKG Untere Nahe, die in Langenlonsheim und in Bad Kreuznach ihre Heimkämpfe austrug, jeweils mehr als 100 Zuschauer pro Heimkampf. Die meisten Zuschauer hatte der Meister Mainz 88 bei den fünf Heimkämpfen. Hier wurden 580 Zuschauer gezählt. In Koblenz waren es 485 Zuschauer, die wenigsten Fans kamen zu den Heimkämpfen in Schifferstadt (160), in Friesenheim (245) und in Pirmasens (275).
Insgesamt 93 Ringer wurden in den 300 Kämpfen von den sechs Mannschaften eingesetzt. Erfolgreichster Sportler war dabei Vladislav Wagner von der WKG Untere Nahe, der alle zehn Kämpfe gewinnen konnte und dabei 39 Punkte für sein Team sammelte. Ebenfalls zehn Mal als Sieger verließ auch Ugur Dogan von Mainz 88 die Matte. Er sammelte dabei 34 Punkte. Mit 18 Sportlern setzten Mainz 88 und die WKG Metternich/Rübenach die meisten Ringer in der Runde ein. 88 Mal verließen Ringer nach einem Schultersieg die Matten, 60 Mal als technisch überlegener Sieger. 36 Mal traten die Teams mit einer vollen Mannschaft an, 16 Mal mit neun Ringern. Fünf Mal standen nur acht Ringer in einer Mannschaft, und drei Mal waren es nur sieben Ringer.
Elf Mattenleiter kamen in der Verbandsrunde 2012 in der Oberliga zum Einsatz. Die meisten Einsätze hatte dabei der Pfälzer Thomas Hauser, der sieben Kämpfe leitete.

Die Abschlusstabelle:
1. ASV Mainz 88 II                                        251:128                          18:22.    
2. ASV Pirmasens                                         219:151                          15:53.   
3. WKG Untere Nahe                                    262:124                          12:84.    
4. WKG Metternich/Rübenach                      238:145                          11:95.    
5. VfK 07 Schifferstadt II                               134:251                           4:166.    
6. KSC Friesenheim                                       40:345                            0:20

Für die Feststellung des N6 Satus für die Ober- und Verbandsliga Rheinland Pfalz wird folgende Reglung angewendet:
Der Antrag kann von den Vereinen formlos bei der Geschäftstelle der ARGE beantragt werden werden.
Es sind folgende Unterlagen beizufügen:   
° Startausweis
° Meldebescheinigung, aus der hervorgeht, dass der Sportler seit mindestens
  6 Jahren ununterbrochen in der Bundesrepublik Deutschland gemeldet ist.
° Nachweise über den tatsächlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik
   Deutschland (z.B. Bescheinigung der Krankenkasse, Schulbescheinigung etc.)
   Dieser Nachweis ist ebenfalls über einen Zeitraum von mindestens 6 Jahren zu
   erbringen. 

Die Feststellung des Status erfolgt durch das DRB- Generalsekretariat. Erst mit der Eintragung in den Startausweis, gilt der Status als festgestellt. Eine rückwirkende Anwendung ist nicht möglich.
Nichtdeutsche ,die in Deutschland geboren sind, brauchen diesen Status nicht zu beantragen, denn für sie gilt der Status „ND“.

Vereinsvertreter-Versammlung der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz für starke Oberliga
Die 17. Saison der Ringer-Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland, die im August startete, wird die letzte sein. Eine Vereinsvertreter-Versammlung der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz hat sich in Mainz einstimmig dafür ausgesprochen, die gemeinsame Liga mit dem Saarland aufzukündigen und stattdessen die Oberliga Rheinland-Pfalz zu stärken.
Hintergrund dieser Entscheidung ist vor allem der anhaltende Rückgang bei der Zahl der Ringervereine in Rheinland-Pfalz. So sind derzeit in der Oberliga Rheinland-Pfalz nur noch sechs Vereine vertreten, insgesamt nehmen aus Rheinland-Pfalz an den Verbandsrunden unterhalb der beiden Bundesligen in dieser Saison nur noch 17 Mannschaften teil. Zum Vergleich: Vor 15 Jahren waren es in Rheinland-Pfalz noch über 30 Vereine, die in den Ligen Mannschaften gemeldet hatten. Seitdem haben zahlreiche Vereine ihre Teams abgemeldet.
In dieser Saison kam noch hinzu, dass die Play-Off-Runde der beiden Oberligen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland nicht zustande kam und die rheinland-pfälzische Oberliga dadurch bereits im Herbst beendet sein wird, was für die wenigen Vereine auch einen Ausfall an Einnahmen und Veranstaltungen bedeutet.
Bei der Vereinsvertreter-Versammlung sprachen sich alle Clubs aus Rheinland-Pfalz wie auch das Präsidium der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz ohne Gegenstimme dafür aus, die gemeinsame Regionalliga zum Saisonende aufzukündigen und die derzeit vier rheinland-pfälzischen Regionalliga-Teams der Oberliga Rheinland-Pfalz zuzuordnen, die dann mit zehn Mannschaften in die Verbandsrunde 2011 starten soll.
Der Tabellenletzte der derzeitigen Oberliga wird, sofern kein rheinland-pfälzischer Regionalligist in die 2. Bundesliga aufsteigt und dadurch in der nächsten Saison nicht in die neue Oberliga kommt, in die Verbandsliga Rheinland-Pfalz absteigen, der Meister der Verbandsliga wird in die neue Oberliga aufsteigen. Zukünftig werden dann vorbehaltlich der Regelungen durch den DRB die Meister der Oberligen Rheinland-Pfalz und Saarland um den Aufstieg in die 2. Bundesliga kämpfen.
Derzeit sind aus Rheinland-Pfalz in der Regionalliga die KSG Ludwigshafen, der ASV Mainz 88 II, die WKG Metternich/Rübenach und die TSG Mainz-Bretzenheim vertreten. In der Oberliga Rheinland-Pfalz starten der AV 03 Speyer, der AC Oberstein, der AC Thaleischweiler, der ASV Pirmasens, die WKG Untere Nahe und der ASV Karthause.

Liga-Ausschuss tagte in Idar-Oberstein – Karthause und Hüttigweiler II zogen Team zurück

 Acht Mannschaften werden am 29. August in die 16. Saison der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland im Ringen starten. Mit dabei sind Vorjahresmeister RSV Spiesen-Elversberg, die KSG Ludwigshafen, die WKG Metternich/Rübenach, der AC Heusweiler, die zweite Mannschaft des Deutschen Meisters KSV Köllerbach sowie die beiden Aufsteiger und Oberliga-Meister aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland, ASV Mainz 88 II und KV Riegelsberg II. Neu hinzugekommen ist außerdem der Vizemeister der Oberliga Saar, der KSV Fürstenhausen, der den Aufstieg beantragt hatte und dem sowohl der Ligaausschuss als auch der Saarländische Ringerverband zustimmten.
Damit hat sich die Zusammensetzung der Regionalliga, die von den drei rheinland-pfälzischen Landesverbänden Pfalz, Rheinhessen und Rheinland, sowie dem Saarland gebildet wird, gegenüber der vergangenen Saison deutlich verändert. Vizemeister VfK 07 Schifferstadt ist in die 2. Bundesliga Süd aufgestiegen, die WKG Hüttigweiler II, im Vorjahr Siebter und Vorletzter, hatte im Januar die Mannschaft aus der Regionalliga zurückgezogen. Wenige Tage vor der Sitzung des Liga-Ausschusses nahm dann auch der ASV Karthause als Tabellenletzter sein Recht auf Abstieg in die Oberliga wahr. Da die Regionalliga im vergangenen Jahr nur mit acht Mannschaften an den Start ging, hätte der Tabellenletzte in der Liga verbleiben können.
Klassenleiter Wolfgang Stampp (Mainz-Laubenheim) zog ein positives Fazit der vergangenen Saison, wobei er sich vor allem über den spannenden Titelkampf zwischen dem VfK 07 Schifferstadt und dem RSV Spiesen-Elversberg freute, der erst am letzten Kampftag knapp entschieden wurde.
Keine Veränderungen gab es bei der Zusammensetzung des Liga-Ausschusses. Neben Klassenleiter Wolfgang Stampp gehören ihm die Sportreferenten der vier Landesverbände, Ludwig Schacker (Thaleischweiler) für die Pfalz, Joachim Anspach (Illingen) für das Saarland, Peter Gölz (Worms) für Rheinhessen und Oliver Eich (Bad Kreuznach) für das Rheinland, an. Dazu kommen noch Gerhard Wafzig (Rieschweiler-Mühlbach) als Ergebnisdienst, Uwe Steuler (Eppelborn) als Kampfrichterreferent, Gernot Wagner (Idar-Oberstein) als Rechtsausschuss, Dieter Junker (Uhler) für die Pressearbeit und Heinz Igel (Saarbrücken) als Ehrenmitglied.



Neun Mannschaften sind am Start – Vereine sehen Heusweiler und Riegelsberg als Favoriten
Am kommenden Wochenende startet die Ringer-Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland in die 17. Saison. In der Verbandsrunde nehmen neun Mannschaften an den Wettkämpfen teil, fünf aus dem Saarland, zwei Teams aus Rheinhessen sowie jeweils eine Mannschaft aus dem Rheinland und der Pfalz.
Die Zusammensetzung der Regionalliga, an der in der vergangenen Saison nur acht Mannschaften teilnahmen, hat sich in diesem Jahr leicht verändert. Die Regionalliga verlassen hat Vorjahresmeister RSV Spiesen-Elversberg, der in die 2. Bundesliga aufgestiegen ist. Neu hinzugekommen sind dafür die beiden Oberliga-Meister KSG Erbach (Saarland) und TSG Mainz-Bretzenheim (Rheinland-Pfalz), die sich in einer Play-Off-Runde durchsetzen konnten.
Neu mit dabei ist aber auch der KV Riegelsberg, der aus der 2. Bundesliga in die Regionalliga abstieg. Die zweite Riegelsberger Mannschaft, die bisher in der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland startete und im vergangenen Jahr Siebter wurde, musste dafür in die Oberliga Saarland zurück.
Zweitliga-Absteiger Riegelsberg und Vorjahres-Vizemeister AC Heusweiler sind auch die Favoriten für die Meisterschaft in der neuen Saison. So sehen es jedenfalls die Regionalliga-Mannschaften, wie eine Umfrage ergab.
In der vergangenen Saison belegte hinter Meister RSV Spiesen-Elversberg und Vize-Meister Heusweiler die KSG Ludwigshafen den dritten Platz. Vierter wurde die zweite Mannschaft von Bundesligist KSV Köllerbach. Im Mittelfeld landeten als Fünfter der KSV Fürstenhausen vor der WKG Metternich/Rübenach als Sechster und der zweiten Mannschaft des KV Riegelsberg. Tabellenletzter wurde die zweite Mannschaft von Bundesligist ASV Mainz 88, die aber, da die Liga nicht vollständig war, nicht absteigen musste.

Die neue Saison beginnt am 21. August. Die letzten Kämpfe werden am 18. Dezember ausgetragen.

Oberliga Rheinland-Pfalz mit spannendem Titelkampf – Karthause ohne Punkte am Schluss
Der ASV Pirmasens hat seinen Titel in der Oberliga Rheinland-Pfalz erfolgreich verteidigt. Die Pfälzer Athleten setzten sich dabei in einem spannenden Titelrennen gegen die zweite Mannschaft von Bundesligist ASV Mainz 88 durch, wobei am Ende nur der direkte Vergleich der beiden Teams den Ausschlag über Titel und Vize-Meisterschaft gab. Zur Halbzeit hatten noch die Mainzer die Nase vorn gehabt.
Beide Teams dominierten in dieser Verbandsrunde deutlich die Oberliga Rheinland-Pfalz. Satte zehn Punkte Vorsprung erreichten Pirmasens und Mainz am Ende vor den dann folgenden Mannschaften. Auch beim Rennen um den dritten Platz musste der direkte Vergleich entscheiden. Hier setzte sich die WKG Untere Nahe aus dem Schwerathletikverband Rheinland gegenüber der WKG Metternich/Rübenach durch. Beide holten jeweils 16 Punkte. 
Mit einem ausgeglichenen Punktekonto erreichte Neuling KSC Friesenheim,  der anstelle der aufgelösten KSG Ludwigshafen in der Oberliga startete, den fünften Platz. Ebenfalls im Mittelfeld beendete der AC Thaleischweiler als Sechster die Saison.
Schon etwas abgeschlagen landete der AV Speyer mit nur zwei Siegen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Für den ASV Karthause endete die Saison auf dem letzten Tabellenplatz. Die Koblenzer Mannschaft schaffte es in keinem Kampf, die erforderliche Mindestmannschaftsstärke aufzustellen, so dass bereits am grünen Tisch die Kämpfe verloren waren. Immerhin: Der ASV Karthause trat zu jedem Kampf an.
Insgesamt 126 Ringer wurden in der Oberliga-Saison 2011 von den acht Vereinen eingesetzt, die 560 Kämpfe absolvierten. 162 Mal endeten die Kämpfe mit einem Schultersieg. 51 Mal traten die Mannschaften dabei mit voller Besetzung an, drei Mal nur mit sieben Ringern und einmal nur mit sechs Sportlern. 
Drei Ringer schafften es, alle 14 Kämpfe zu gewinnen: Urij Makarov (Speyer), der dabei 54 Punkte für seine Mannschaft errang, Dimitru Berioza (Karthause) mit 53 Punkten und Christian Schöfer (Pirmasens) mit 45 Punkten.
Fast 4000 Zuschauer verfolgten in der abgelaufenen Verbandsrunde die Kämpfe der Oberliga Rheinland-Pfalz. Über die meisten Besucher konnten sich dabei der AC Thaleischweiler-Fröschen mit 775 Zuschauern und der ASV Mainz 88 mit 750 Zuschauern freuen. Bei beiden Vereinen waren damit bei den Heimkämpfen im Schnitt mehr als 100 Fans in der Halle. Den geringsten Zuschauerzuspruch verzeichneten Speyer und Karthause, wo der Schnitt pro Heimkampf bei etwa 30 Besuchern lag.

 

Oberliga Rheinland-Pfalz nur mit sechs Mannschaften – Mehr als 2000 Zuschauer
Ungeschlagen und unangefochten wurde der ASV Pirmasens Meister der Oberliga Rheinland-Pfalz. Die Pfälzer Traditionsmannschaft, im Vorjahr Vize-Meister, gewann alle zehn Kämpfe und lag am Ende der Verbandsrunde deutlich vor dem Zweiten, der WKG Untere Nahe. Dennoch war es für die Mannschaft von der Nahe ein gutes Ergebnis, war doch die neue Wettkampfgemeinschaft des VfL Bad Kreuznach und des TSV Langenlonsheim, erst in dieser Saison in die Oberliga aufgestiegen.
Wie schon im Vorjahr, belegte auch in dieser Verbandsrunde der AC Thaleischweiler den dritten Platz. Dahinter schon mit deutlichem Rückstand wurde der AC Oberstein Vierter vor dem ASV Karthause. Tabellenletzter wurde mit nur einem Sieg der AV Speyer.
Es war eine kurze Saison für die Oberliga Rheinland-Pfalz. Nur sechs Mannschaften nahmen an der Verbandsrunde teil. Der ASV Boden hatte seine Mannschaft abgemeldet, die TSG Mainz-Bretzenheim war in die Regionalliga aufgestiegen, der SV Alemannia Nackenheim in die Verbandsliga abgestiegen. Auch die Play-Off-Runde mit den vier Bestplatzierten der Saar-Oberliga um den Aufstieg in die Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland fiel ins Wasser, da die saarländischen Vereine ihre Verbandsrunde bis in den Dezember legten und daher keine Termine mehr für eine solche Runde frei waren.
Trotz dieser Widrigkeiten, die diese Oberliga-Saison begleiteten, konnten sich die Vereine über fast 2200 Zuschauer bei den Kämpfen freuen. Die meisten Fans hatten dabei die beiden Teams von der Nahe. In Oberstein kamen im Schnitt 112 Zuschauer zu den Heimkämpfen, bei der WKG Untere Nahe waren es 109 Zuschauer. Das geringste Zuschauerinteresse verzeichnete die Koblenzer Mannschaft aus dem Stadtteil Karthause. Hier kamen im Schnitt 30 Zuschauer zu den Heimkämpfen.
Insgesamt 95 Ringer trugen 298 Kämpfe aus, um den neuen Oberliga-Meister zu ermitteln. Erfolgreichster Sportler war Urij Makarov vom ASV Karthause, der alle zehn Kämpfe gewann und dabei die optimale Punktzahl von 40 holte. Ebenfalls alle zehn Kämpfe gewannen Peter Jeliaskov (ASV Pirmasens), Meikel Haag (AC Oberstein) und Christian Schöfer (ASV Pirmasens).
In der neuen Verbandsrunde wird die Oberliga Rheinland-Pfalz ein völlig neues Gesicht erhalten. Die vier rheinland-pfälzischen Mannschaften aus der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland werden, nachdem die gemeinsame Liga mit dem Saarland aufgekündigt wurde, in die Oberliga zurückkehren. Die Verantwortlichen in den drei rheinland-pfälzischen Ringerverbänden Pfalz, Rheinhessen und Rheinland hoffen so, diese höchste Landes-Klasse im Ringen zu stärken und den Zuschauern schönen und spannenden Ringersport zu bieten.

Die Abschlusstabelle:

Platz Verein Punkte Kampfverh.
1. ASV Pirmasens 20:0 271:113
2. WKG Untere Nahe 13:7 227:165
3. AC Thaleischweiler Fröschen 12:8 212:165
4. AC Oberstein 8:12 161:225
5. ASV Karthause 4:16 139:246
6. AV 03 Speyer 3:17 146:242
       

Verbandsliga Rheinland-Pfalz startete in zwei Gruppen 78 Ringer im Einsatz.
Nur noch sieben Teams waren in der Verbandsrunde 2008 in der Verbandsliga Rheinland-Pfalz angetreten. Zwei Mannschaften, der ASV Mainz 88 und der ASV Boden, hatten die Verbandsliga Richtung Oberliga als Aufsteiger verlassen, der AC Laubenheim zog sein Team wenige Tage vor dem Rundenstart zurück. In der Gruppe Nord, der drei Teams aus dem Schwerathletikverband Rheinland angehörten, wurde die WKG Langenlonsheim/Büdesheim mit zwei Siegen und zwei Unterschieden Meister vor dem AC Oberstein, der alle Kämpfe unentschieden beendete, und der zweiten Mannschaft der WKG Metternich/Rübenach. Da die WKG Langenlonsheim/Büdesheim im Sommer die Mannschaft aus der Oberliga zurückgezogen hatte und dadurch nicht aufstiegsberechtigt ist, nehmen die Ringer aus der Edelsteinstadt und die Koblenzer Sportler an der Aufstiegsrunde zur Oberliga teil.

In der Gruppe Süd setzte sich mit fünf Siegen überlegen der ASV Pirmasens vor dem ASV Ludwigshafen durch. Den dritten Platz belegte hier der KSV Worms, Tabellenletzter wurde die zweite Mannschaft von Regionalligist VfK 07 Schifferstadt. An der Aufstiegsrunde nehmen aus dieser Gruppe die Teams aus Pirmasens und Ludwigshafen teil.

Insgesamt 78 Ringer kamen in den Kämpfen der Verbandsliga Rheinland-Pfalz zum Einsatz, 46 Sportler in der Gruppe Süd, 32 in der Gruppe Nord. Erfolgreichste Athleten im Norden waren mit jeweils 16 Punkten gleich sechs Sportler, die alle ihre Kämpfe gewinnen konnten. Im Einzelnen waren dies Michael Schubert, Carsten Weber, Marco Fischer (alle WKG Langenlonsheim/Büdesheim), Waldemar Oldenburger, Johann Oldenburger (beide AC Oberstein) und Jonas Hergenröther (WKG Metternich/Rübenach). In der Gruppe Süd konnten vier Sportler jeweils 24 Punkte für ihre Mannschaften gewinnen und in allen sechs Kämpfen als Sieger die Matten verlassen: Adam Dudarov, Christian Schöfer, Florian Fuchs (alle ASV Pirmasens) sowie Timo Dechant (ASV Ludwigshafen). 

Dieter Junker 

Die Abschlusstabellen: 

Gruppe Nord
1. WKG Langenlonsheim/Büdesheim 6:2 75:52
2. AC Oberstein 4:4 64:64
3. WKG Metternich/Rübenach 2:6 52:75
Gruppe Süd
1. ASV Pirmasens 11:1 125:58
2. ASV Ludwigshafen 7:5 108:77
3. KSV Worms 5:7 88:98
4. VFK 07 Schifferstadt II 1:11 50:138

 

Auch in diesem Jahr gilt eine Pflichtbesetzung bei den Rheinland Pfalz Meisterschaften der Männer.
Wie in der Ausschreibung festgelegt, muss jeder Verein je nach Liga eine bestimmte Anzahl von Ringern zu den Meisterschaften abstellen. Wie viele Ringer jeder Verein abstellen muss, können Sie der folgenden Tabelle entnehmen.

Verein 1. Mannschaft 2.Mannschaft Pflicht
VFK Schifferstadt Regionalliga 5 Verbandsliga 3 8
AC 09 Laubenheim         0
ASV Mainz 88 1 Bundesliga 6 Oberliga 4 10
WKG Metternich / Rübenach Regionalliga 5 Verbandsliga 3 8
ASV Pirmasens Verbandsliga 3     3
TSG Bretzenheim Oberliga 4     4
AC Thaleischweiler Oberliga 4     4
RSC Pirmasens Fehrbach         0
ASV Karthause Regionalliga 5     5
WKG Langenlohnheim / Büdesheim Verbandsliga 3     3
SV Alemannia Nackenheim Oberliga 4     4
ASV Boden Oberliga 4     4
ASV Ludwigshafen Verbandsliga 3     3
KSG Ludwigshafen Regionalliga 5     5
AC Oberstein Verbandsliga 3     3
KSV Worms Verbandsliga 3     3
VFL Bad Kreuznach         0
AV 03 Speyer Oberliga 4     4

Ludwig Schacker feierte am 25. Januar runden Geburtstag
Der Chef der pfälzischen wie auch der rheinland-pfälzischen Ringer feierte einen runden Geburtstag: Am 25. Januar wurde Ludwig Schacker aus Thaleischweiler-Fröschen 70 Jahre alt.
Ringen war und ist die große Leidenschaft des Pfälzers. Als Kampfrichter stand er viele Jahre auf der Matte seinen Mann, als Funktionär sorgt er seit Jahren mit dafür, dass alles seine geordneten Bahnen läuft bei den Ringern. Seit 1996 steht er an der Spitze des pfälzischen Ringer-Verbandes, ebenso lange auch schon an der Spitze der rheinland-pfälzischen Ringer, beide Male als Nachfolger von Robert Litzenburger, dem Schifferstädter Macher, der so viele Jahrzehnte lang das Ringen im Land prägte.
Doch auch Ludwig Schacker verstand es, sich rasch einen Namen in Rheinland-Pfalz und auch darüber hinaus zu machen. Er übernahm den Vorsitz des Ringerverbandes Pfalz und der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz in einer Zeit, als es für die Ringer immer schwerer wurde, in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit zu erhalten. Vereine meldeten ihre Mannschaften ab, die Teilnehmerzahlen bei den Einzelmeisterschaften gehen zurück. Dennoch: Auch noch heute gehören die Ringerinnen und Ringer aus Rheinland-Pfalz zu den Erfolgsgaranten, immer noch sind Sportler aus dieser Region bei Olympischen Spielen, bei Welt- und Europameisterschaften dabei, stehen bei Deutschen Meisterschaften auf den Treppchen. Immer ist dabei auch sein Rat gefragt, und Ludwig Schacker ist bekannt dafür, dass er seine Meinung deutlich sagt, auch wenn er damit aneckt. Wer ihn kennt, weiß, dass er immer mit Herzblut bei der Sache ist.

Auch als Kampfrichter machte er sich einen Namen. 1980 erhielt er dieBundeslizenz, bis zu seinem 60. Lebensjahr stand er als Unparteiischer auf den Matten. Rund 100 Kämpfe in der 1. und 2. Bundesliga hat er geleitet, dazu unzählige Einsätze bei Deutschen Meisterschaften und auch bei Länderkämpfen. Viele Sportler kennt er seit ihrer Kindheit. Und von dieser Erfahrung profitiert er heute als Funktionär.
Doch auch außerhalb des Sports übernahm Ludwig Schacker immer wieder Verantwortung. 30 Jahre lang gehörte er dem Ortsgemeinderat an, fünf Jahre auch dem Verbandsgemeinderat. Und der Freiwilligen Feuerwehr war Schacker bis zu seinem 63. Lebensjahr ebenfalls treu verbunden.
Und wer Ludwig Schacker kennt, der weiß auch, dass für ihn nun mit 70 sicher nicht Schluss sein wird. Im März wird er bei den Ringer-Europameisterschaften in Dortmund mit dabei sein, auch bei den Deutschen Meisterschaften steht er wieder am Mattenrand und wird das Geschehen auf der Matte verfolgen. Und seine Vorstandskollegen in der Pfalz und in Rheinland-Pfalz können sich einen Ringerverband Pfalz oder die ARGE Ringen Rheinland-Pfalz ohne ihn nicht vorstellen.
Herzlichen Glückwunsch, Ludwig Schacker, und auf noch viele weitere Jahre.

Rheinland verschenkt den Sieg durch falsche Mannschaftsaufstellung
Alljährlich beim Landesjugendsportfest des Landesportbundes Rheinland Pfalz, das in diesem Jahr vom Sportbund Pfalz in Enkenbach Alsenborn ausgerichtet wurde, richten die Ringer ein Dreiländerturnier für C/D Jugend Mannschaften aus.  Das Turnier gewann in diesen Jahr die Mannschaft aus der Pfalz, vor dem Rheinland und Rheinhessen. Die Rheinländer hatten Ihre Mannschaft auf einen Sieg gegen die Pfalz aufgestellt und dabei übersehen, daß 9 Ringer antreten müssen, wie es in der Ausschreibung gefordert wird. Der Sieg auf der Matte ging deshalb mit 40:0 an die Pfalz.
Einzelergebnisse und Tabelle finden Sie unter Jugend/Landesjugendsportfest

Der Landessportbund Rheinland Pfalz richtet jedes Jahr das Landesjugendsportfest aus. Mit dabei im Rahmenprogramm sind immer die Ringer die ein Dreiländerturnier der Schüler Mannschaften, der Landesverbände Rheinhessen, Rheinland und der Pfalz ausrichten. In diesem Jahr gewann, das in der Sporthalle der TSG Mainz/Bretzenheim ausgerichtete Turnier, die Pfalz vor dem Rheinland und Rheinhessen.

Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Jugend im freien Stil in Bad Kreuznach 

Eigentlich sollte der Sport bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Jugend im freien Stil in Bad Kreuznach im Mittelpunkt stehen. Doch nach der IOC-Entscheidung, Ringen aus dem olympischen Programm zu nehmen, wurde darüber überall in der Jahnhalle heftig diskutiert, die Unterschriftenlisten des DRB an den DOSB lagen aus und wurden fleißig unterschrieben, auch die örtlichen Medien wollten wissen, wie die Ringer diese überraschende IOC-Entscheidung sehen. Was sie von dieser IOC-Entscheidung halten, das drückten die zahlreichen Sportler, Kampfrichter und Funktionäre in einer Aktion deutlich aus. Vor Beginn der Titelkämpfe stellten sie sich zu einem großen Gruppenfoto auf und hielten den Schriftzug „Save Olympic Wrestling“ in die Höhe. Ein klares Bekenntnis zu der olympischen Sportart Ringen.

Viel Wirbel weltweit, hat über die Meldung von Dienstag gegeben, wonach Ringen ab 2020 aus dem Programm der Olympischen Spielen gestrichen werden soll.
Auch wir die ARGE Ringen Rheinland Pfalz wird dafür kämpfen, dass Ringen auch weiterhin olympisch bleibt.
Bei der Rheinland Pfalz Meisterschaften am Samstag in Bad Kreuznach werden wir eine Unterschriftaktion durchführen um den Deutschen Ringerbund zu unterstützen.

Oberliga und Verbandsliga vorbereitet – Vereinsvertreterversammlung in Laubenheim

Die Talfahrt im Mannschaftsringen in Rheinland-Pfalz geht weiter. Konnten die Einzelsportler bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften erneut zahlreiche Medaillen gewinnen, so muss die ARGE Ringen Rheinland-Pfalz im Vorfeld der neuen Verbandsrunde den Rückzug weiterer Traditionsvereine hinnehmen. Auf der Vereinsvertreterversammlung in Mainz-Laubenheim wurde bekannt, dass sowohl der ASV Ludwigshafen als auch die TSG Mainz-Bretzenheim in der kommenden Verbandsrunde in den Ringer-Ligen nicht mehr vertreten sind. Die Bretzenheimer Ringer waren in der vergangenen Saison in der Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland als beste rheinland-pfälzische Mannschaft Vierter geworden, der ASV Ludwigshafen war im vergangenen Jahr Vize-Meister der Verbandsliga Rheinland-Pfalz.
Das bedeutet, dass – neben den beiden Bundesligisten ASV Mainz 88 und VfK 07 Schifferstadt – in der kommenden Verbandsrunde nur noch 15 Mannschaften in der Ober- und der Verbandsliga vertreten sein werden. „Eine besorgniserregende Entwicklung“, wie der Klassenleiter der Verbandsliga Rheinland-Pfalz, Wolfgang Stampp (Laubenheim), meint. Bereits im Vorfeld hatte der AC Oberstein seine Mannschaft aus der Oberliga abgemeldet, wird 2011 aber immerhin noch in der Verbandsliga an den Start gehen. Und für die aufgelöste KSG Ludwigshafen, im vergangenen Jahr in der Regionalliga vertreten, wird der KSC Friesenheim deren Platz in der Oberliga einnehmen. Die gemeinsame Regionalliga mit dem Saarland war im vergangenen Jahr schon aufgekündigt worden, um mit den vier rheinland-pfälzischen Regionalligisten die schwächelnde Oberliga, die 2010 mit nur sechs Teams die Wettkämpfe bestritt, zu verstärken. Doch auch dies hat den weiteren Rückgang im Mannschaftsringen im Land offenbar nicht aufgehalten.
Nach der Vereinsvertreterversammlung gehören nun in der kommenden Saison der Oberliga Rheinland-Pfalz die folgenden acht Vereine an: Aus der ehemaligen Regionalliga kommen der ASV Mainz 99 II, die WKG Metternich/Rübenach sowie der KSC Friesenheim als Nachfolger der KSG Ludwigshafen. Außerdem dabei sind Vorjahresmeister ASV Pirmasens, die WKG Untere Nahe, der AC Thaleischweiler, der ASV Karthause und der AV Speyer. Der Meister der Oberliga Rheinland-Pfalz wird zwei Relegationskämpfe um den Aufstieg in die 2. Bundesliga gegen den Meister der Oberliga Saarland austragen. Klassenleiter der Oberliga ist ARGE-Sportreferent Thomas Ferdinand.
In der Verbandsliga Rheinland-Pfalz sind in der kommenden Saison die folgenden Vereine vertreten: Vorjahresmeister WKG Metternich/Rübenach II, der RSC Pirmasens-Fehrbach, der VfK 07 Schifferstadt II, der SV Alemannia Nackenheim, die Rheinlandseiche Büdesheim, die WKG Untere Nahe II sowie der Vorjahres-Oberligist AC Oberstein. Klassenleiter in der Verbandsliga Rheinland-Pfalz ist Wolfgang Stampp.

Bei den Deutschen B Jugend Meisterschaften am Wochenende in Spiesen/Elversberg (SRL) gr.röm und in Herbrechtingen (WTB) Freistil reichte es nur zu einer Bronze Medaille.
In Spiesen Elversberg durch Denis Kudla in der Klasse bis 58 kg. Von den 16 Ringer die in beiden Stilarten am Start waren konnten sich  jedoch 10 Ringer einen Platz unter den ersten 10 sichern.
Die Siegerlisten der B-Jugend gr.röm  und B-Jugend Freistil finden Sie hier

Ab Januar 2009 wechselt das Trainer Team am Olympiastützpunkt Schifferstadt. Der Vertrag von Waldemar Galwas der zum Jahresende ausläuft, wurde vom DRB nicht verlängert. Er wird ab Januar 2009 durch zwei Freistil Trainer ersetzt.
Die beiden neuen Trainer Rainer Kamm und Behcet Selimoglu wurden am 18.12.08 von DRB Präsidenten Manfred Werner dem Sportdirektor Detlef Schmengler und den Bundestrainer den Aktiven der Bundeswehr Sportfördergruppe Ringen Bruchsal vorgestellt. In seiner Begrüßung dankte Manfred Werner dem Olympiastützpunktleiter Steffen Oberst und dem Abteilungsleiter für den Leistungssport im LSB Rheinland-Pfalz Jörg Weiß, für ihre Unterstützung und Absicherung im finanziellen Bereich. Weitere Grußworte von Werner galten Willi Heckmann, dem Leiter der Spotschule Schifferstadt und dem Präsidenten des Ringerverbandes Pfalz Ludwig Schacker.
Wir wünschen dem neuen Trainergespann in Schifferstadt viel Erfolg.

Ringer-Verbandsliga Rheinland-Pfalz mit sieben Mannschaften – Saison endet im Dezember
Am kommenden Wochenende hat nicht nur die Oberliga Rheinland-Pfalz ihren ersten Wettkampftag in der neuen Verbandsrunde, auch die Ringer-Verbandsliga Rheinland-Pfalz startet mit dem Kampf zwischen der WKG Untere Nahe II und dem RSC Pirmasens-Fehrbach in die neue Saison. Der erste vollständige Wettkampftag mit drei Kämpfen ist dann am 4. September.

Wie schon in der vergangenen Saison sind auch in diesem Jahr insgesamt sieben Mannschaften in der Verbandsliga Rheinland-Pfalz vertreten. Dennoch hat diese Liga gegenüber dem vergangenen Jahr ihr Gesicht verändert.
Vorjahresmeister WKG Untere Nahe ist in die Oberliga aufgestiegen, die beiden Vereine aus Bad Kreuznach und Langenlonsheim sind allerdings mit einer zweiten Mannschaft weiterhin in der Verbandsliga vertreten. Neu hinzugekommen ist Oberliga-Absteiger SV Alemannia Nackenheim. Der Vorjahresfünfte KSV 03 Worms hat vor wenigen Wochen wegen Personalproblemen seine Mannschaft aus der Verbandsliga zurückgezogen.
Außerdem mit dabei sind Vorjahresvizemeister ASV Ludwigshafen, der Vorjahresdritte RSC Pirmasens-Fehrbach, die zweite Mannschaft von Regionalligist WKG Metternich/Rübenach, die 2009 Vierter wurde, die zweite Mannschaft von Zweitligist VfK Schifferstadt als Vorjahressechster und Rheinlandseiche Büdesheim, dessen Mannschaft vor einem Jahr den letzten Tabellenplatz belegte.
Die Verbandsrunde 2010 endet am 18. Dezember mit dem Kampf zwischen der zweiten Mannschaft der WKG Metternich/Rübenach und Rheinlandseiche Büdesheim. Der Meister der Verbandsliga wird in die Oberliga aufsteigen. Nicht aufstiegsberechtigt sind die zweiten Mannschaften von Oberligisten.

Sehr geehrte Sportfreunde,
das FILA-Präsidium ist am 31. Januar 2009 in Rom (ITA) zusammengekommen und hat folgende Novellierung der Regeln im Ringen verabschiedet. Diese Änderungen treten mit sofortiger Wirkung für alle im FILA-Kalender eingetragenen internationalen Wettkämpfe in Kraft. Im Nachgang der Kontinentalmeisterschaften Ende Mai 2009 wird das FILA-Präsidium die Auswirkungen dieser Änderungen analysieren und zu einer endgültigen Entscheidung kommen bezüglich der Regeln, die bis zu den Olympischen Spielen 2012 in London in Kraft bleiben müssen.

1.NUR FÜR DEN GRIECHISCH-RÖMISCHEN RINGKAMPF
Die griechisch-römischen Kämpfe werden immer noch mit 2 gewonnenen 2-minütigen Runden, aufgeteilt in 90 Sekunden regulären Ringens und 30 Sekunden angeordnetem Bodenkampf, gewonnen. Der Ringer in der Oberlage kann zwischen der seitlichen und der rückwärtigen Position wählen - mit seinen / ihren Händen auf den Schultern des Gegners und einem Knie auf der Matte. In allen Runden hat der Ringer, der nach 90 Sekunden nach Punkten gewinnt den Vorteil der Oberlage und wird nicht bestraft wenn er / sie in den 30 Sekunden nicht punktet. In solchen Situationen, in denen der Obermann seine Position nicht vorantreibt, werden die Ringer wieder in die Standposition gebracht, um die Runde zu vollenden. Am Ende der 2 Minuten wird der Sieger der Runde festgestellt.
Wenn nach 90 Sekunden ein Punktgleichstand von 0-0 besteht, so wird der Vorteil der Oberlage an den roten Ringer gegeben und falls sich die Situation in einer zweiten Runde wiederholt, so wird der Vorteil der Oberlage an den blauen Ringer vergeben. Wird die Bodenlage nach einem 0-0 Punktestand angeordnet, muss der Oberman punkten, um die Runde zu gewinnen. Sollte der Obermann keinen Punkt erzielen, so erhält der Untermann 1 Punkt und gewinnt die Runde.
Hat jeder Ringer eine Runde gewonnen und in der dritten Runde herrscht ein Punktgleichstand von 0-0, so hat derjenige Ringer, der die höchste Anzahl an technischen Punkten in den ersten beiden Runden (zusammengerechnet) errungen hat, die Wahl der Position Ober- oder Unterlage. Sollten beide Ringer die gleiche Anzahl technischer Punkte errungen haben, so werden die Punktwerte (höhere Wertung) berücksichtigt und wenn das immer noch nicht ausreicht, um zu einer Entscheidung zu kommen, so wird der Vorteil der Oberlage durch das Los ermittelt. Falls kein technischer Punkt in den 30 Sekunden errungen wird, so geht 1 Punkt an den Untermann und er wird zum Gewinner des Kampfes erklärt.

2. BESTRAFUNG FÜR NEGATIVES RINGEN
Alle den Ringregeln gemäß vorgesehenen Bestrafungen für negatives Ringen und unerlaubte Griffe bleiben in Kraft; die Kampfrichter sollten sie jedoch strenger anwenden. Das heißt: eine verbale Verwarnung «attention» und falls die unerlaubte Handlung nicht aufhört dem schuldigen Ringer eine Strafe aussprechen und die entsprechenden Punkte an seinen / ihren Gegner vergeben
Unerlaubte Handlungen beinhalten:
- Griffentzug
- Mattenflucht
- Mattenflucht nach angeordneter Zwiegriffposition
- Kopf auf der Brust, um griechisch-römisches Ringen zu blockieren
- die Handgelenke des Gegners blockieren, um eine Aktion zu verhindern
- offensichtliche Verweigerung, den Kontakt in der Standposition zu halten

3. FÜR ALLE STILARTEN IM RINGEN: FREISTIL, GRIECHISCH-RÖMISCH, FRAUENRINGEN                       

a) Die Kampfgerichtsbarkeit

Das Kampfgericht setzt sich zusammen aus dem Punktrichter, dem Kampfrichter und dem Mattenpräsidenten. Alle Entscheidungen müssen einstimmig oder mit einer 2:1 Mehrheit getroffen werden. Das Kampfgericht darf den Videobeweis nicht hinzuziehen, um seine Entscheidungen zu treffen.
b) Das Recht des Ringers
Jedem Ringer wird  - einmal pro Kampf - das Recht eingeräumt, den Mattenpräsidenten zu bitten, den Videobeweis gemeinsam mit dem Kampfgericht und dem Berufungsgericht  zu Rate zu ziehen wenn er / sie meint, dass ein Fehler gemacht wurde. Dieses Gesuch muss vom Trainer des Ringers gemacht werden, der eine weiße Karte emporzuheben und zu warten hat bis der Mattenpräsident den Kampfrichter anweist, den Kampf zu unterbrechen, sobald dieser sich wieder in einer neutralen Position befindet. Das Kampfgericht muss an seinem Platz bleiben während die umstrittene Aktion im Zeitlupentempo auf dem Großbildschirm (falls einer in der Halle vorhanden ist) oder auf der Anzeigetafel gezeigt wird. Diese Option ist bereits der Herakles Software hinzugefügt worden. Diese Lösung würde auch dem Publikum erlauben, die Aktion noch einmal zu sehen, sowie dem Kampfgericht die Möglichkeit geben, seine Entscheidung zu bestätigen oder zu ändern.
Jeder Ringer darf nur einmal pro Kampf die Konsultation des Video-Beweises verlangen; falls diesem Einspruch jedoch stattgegeben wird und das Kampfgericht (oder das Berufungsgericht) die angefochtene Entscheidung ändert kann der Ringer / die Ringerin ein weiteres Mal sein / ihr Recht während des Kampfes in Anspruch nehmen. Falls das Kampfgericht seine Entscheidung bestätigt und der Einspruch zurückgewiesen wird, so kann der Ringer / die Ringerin sein / ihr Recht nicht ein weiteres Mal in Anspruch nehmen und 1 Punkt geht an seinen / ihren Gegner.
c) Das Berufungsgericht
Für jede Meisterschaft wird ein Berufungsgericht pro Matte durch den FILA-Präsidenten oder durch eine von ihm zu diesem Zweck bestellte Person zusammengestellt, welches aus 3 Personen (Instrukteure, Präsidiumsmitglieder oder Experten) besteht. Dieses Berufungsgericht wird entfernt von Kampfrichter und Mattenpräsident platziert und darf nicht in der Lage sein, mit dem Kampfgericht zu kommunizieren oder es in irgendeiner Weise zu beeinflussen. Seine Hauptaufgabe besteht darin, zu überwachen, dass alle kampfrichterlichen Arbeitsabläufe im Einklang mit den Regeln des Ringens stehen. Das Berufungsgericht ist nicht berechtigt das Abspielen eines Videobeweises zu fordern; dieses Recht bleibt den Ringern vorbehalten.

Wenn ein Ringer das Abspielen eines Videobeweises fordert, so begutachtet das Berufungsgericht die Aktion zur selben Zeit wie das Kampfgericht und das Publikum. Das Berufungsgericht wird vom Mattenpräsidenten über die Entscheidung des Kampfgerichts informiert und sollte es der Meinung sein, dass das Kampfgericht eine Fehlentscheidung trifft, so hat das Berufungsgericht das letzte Wort. Sollte das Kampfgericht oder das Berufungsgericht einen schwerwiegenden Fehler begehen, so wird es durch die FILA sanktioniert werden; es wird jedoch kein weiterer Protest oder eine Anfechtung für den fraglichen Kampf mehr entgegengenommen werden.

Raphaël Martinetti

FILA Präsident

Corsier-sur-Vevey, 09. Februar 2009/ap

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