ASV Mainz 88 II wird Meister der Oberliga Rheinland-Pfalz
Die zweite Mannschaft von Bundesligist ASV Mainz 88 ist neuer Meister der Oberliga Rheinland-Pfalz. Die Rheinhessen setzten sich deutlich gegen die Konkurrenz durch und verloren nur einen Kampf gegen den späteren Vizemeister ASV Pirmasens. Diese beiden Teams dominieren schon seit einiger Zeit die Oberliga. 2010 und 2011 wurden die Pirmasenser Meister, die Mainzer jeweils Vize. In diesem Jahr hatten nun die Rheinhessen die Nase vorn.
Mit doch schon deutlichem Abstand hinter den beiden Spitzenteams folgen zwei Mannschaften aus dem Schwerathletikverband Rheinland, die WKG Untere Nahe als Dritter und die WKG Metternich/Rübenach als Vierter. Gemeinsam mit den Teams aus Mainz und Pirmasens werden diese vier Mannschaften der neuen Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland angehören, die ab der nächsten Saison von den Verbänden aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland wieder gebildet wird.
Abgeschlagen auf den letzten beiden Plätzen der Tabelle landeten in dieser Verbandsrunde die zweite Mannschaft des VfK 07 Schifferstadt als Vorletzter sowie der KSC Friesenheim als Schlusslicht. Die Friesenheimer blieben dabei ohne Sieg. In dieser Saison war die Oberliga nur noch mit sechs Mannschaften an den Start gegangen, auch dies ein Grund dafür, im kommenden Jahr gemeinsam mit dem Saarland eine Regional- und eine Oberliga zu bilden.
Fast 2300 Zuschauer kamen zu den Kämpfen der Oberliga Rheinland-Pfalz. Dabei waren es in Mainz und bei der WKG Untere Nahe, die in Langenlonsheim und in Bad Kreuznach ihre Heimkämpfe austrug, jeweils mehr als 100 Zuschauer pro Heimkampf. Die meisten Zuschauer hatte der Meister Mainz 88 bei den fünf Heimkämpfen. Hier wurden 580 Zuschauer gezählt. In Koblenz waren es 485 Zuschauer, die wenigsten Fans kamen zu den Heimkämpfen in Schifferstadt (160), in Friesenheim (245) und in Pirmasens (275).
Insgesamt 93 Ringer wurden in den 300 Kämpfen von den sechs Mannschaften eingesetzt. Erfolgreichster Sportler war dabei Vladislav Wagner von der WKG Untere Nahe, der alle zehn Kämpfe gewinnen konnte und dabei 39 Punkte für sein Team sammelte. Ebenfalls zehn Mal als Sieger verließ auch Ugur Dogan von Mainz 88 die Matte. Er sammelte dabei 34 Punkte. Mit 18 Sportlern setzten Mainz 88 und die WKG Metternich/Rübenach die meisten Ringer in der Runde ein. 88 Mal verließen Ringer nach einem Schultersieg die Matten, 60 Mal als technisch überlegener Sieger. 36 Mal traten die Teams mit einer vollen Mannschaft an, 16 Mal mit neun Ringern. Fünf Mal standen nur acht Ringer in einer Mannschaft, und drei Mal waren es nur sieben Ringer.
Elf Mattenleiter kamen in der Verbandsrunde 2012 in der Oberliga zum Einsatz. Die meisten Einsätze hatte dabei der Pfälzer Thomas Hauser, der sieben Kämpfe leitete.
Die Abschlusstabelle:
1. ASV Mainz 88 II 251:128 18:22.
2. ASV Pirmasens 219:151 15:53.
3. WKG Untere Nahe 262:124 12:84.
4. WKG Metternich/Rübenach 238:145 11:95.
5. VfK 07 Schifferstadt II 134:251 4:166.
6. KSC Friesenheim 40:345 0:20


Viel Wirbel weltweit, hat über die Meldung von Dienstag gegeben, wonach Ringen ab 2020 aus dem Programm der Olympischen Spielen gestrichen werden soll.
Ab Januar 2009 wechselt das Trainer Team am Olympiastützpunkt Schifferstadt. Der Vertrag von Waldemar Galwas der zum Jahresende ausläuft, wurde vom DRB nicht verlängert. Er wird ab Januar 2009 durch zwei Freistil Trainer ersetzt.