Ringer-Oberliga Rheinland-Pfalz nur noch mit sechs Mannschaften – Keine Play Offs
Mit nur noch sechs Mannschaften startet am 28. August die Ringer-Oberliga Rheinland-Pfalz in die neue Saison. Damit wird es sicher eine der kürzesten Verbandsrunden in der Geschichte der Oberliga, denn bereits am 6. November ist der letzte Kampftag. In der vergangenen Saison waren noch acht Teams in der Oberliga vertreten. An der neuen Saison nehmen drei Mannschaften aus dem Ringerverband Pfalz und drei Teams aus dem Schwerathletikverband Rheinland teil. Der Schwerathletikverband Rheinhessen ist in der neuen Saison nicht in der Oberliga mit einer Mannschaft dabei.
In der Oberliga geblieben sind Vorjahres-Vizemeister ASV Pirmasens, der Vorjahresdritte AC Thaleischweiler sowie der AV Speyer, der AC Oberstein und der ASV Karthause. Neu hinzugekommen ist der Verbandsliga-Meister, die WKG Untere Nahe. Vorjahresmeister TSG Mainz-Bretzenheim ist in die Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland aufgestiegen.
Aufgrund von Personalproblemen – mit Robin Ferdinand und Sebastian Stamm sind zwei Leistungsträger des Vereins zum Bundesligisten ASV Mainz 88 gewechselt - hatte der ASV Boden, der in der vergangenen Saison in einer Wettkampfgemeinschaft mit Siegen den vierten Platz belegte, seine Mannschaft aus der Oberliga zurückgezogen. Der SV Alemannia Nackenheim war zudem als Tabellenletzter in die Verbandsliga Rheinland-Pfalz abgestiegen.
Eine Play-Off-Runde mit den vier besten Mannschaften aus der Oberliga Saarland, in der im vergangenen Jahr die beiden Aufsteiger für die Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland ermittelt wurden, wird es in diesem Jahr nicht geben, da die saarländischen Vereine ihre Verbandsrunde bis zum 18. Dezember austragen und danach durch die Landesmeisterschaften keine Termine mehr für eine solche Runde frei wären. Daher ist in diesem Jahr der Oberliga-Meister zum Aufstieg in die Regionalliga Rheinland-Pfalz/Saarland berechtigt.