Oberliga Rheinland-Pfalz mit spannendem Titelkampf – Karthause ohne Punkte am Schluss
Der ASV Pirmasens hat seinen Titel in der Oberliga Rheinland-Pfalz erfolgreich verteidigt. Die Pfälzer Athleten setzten sich dabei in einem spannenden Titelrennen gegen die zweite Mannschaft von Bundesligist ASV Mainz 88 durch, wobei am Ende nur der direkte Vergleich der beiden Teams den Ausschlag über Titel und Vize-Meisterschaft gab. Zur Halbzeit hatten noch die Mainzer die Nase vorn gehabt.
Beide Teams dominierten in dieser Verbandsrunde deutlich die Oberliga Rheinland-Pfalz. Satte zehn Punkte Vorsprung erreichten Pirmasens und Mainz am Ende vor den dann folgenden Mannschaften. Auch beim Rennen um den dritten Platz musste der direkte Vergleich entscheiden. Hier setzte sich die WKG Untere Nahe aus dem Schwerathletikverband Rheinland gegenüber der WKG Metternich/Rübenach durch. Beide holten jeweils 16 Punkte. 
Mit einem ausgeglichenen Punktekonto erreichte Neuling KSC Friesenheim,  der anstelle der aufgelösten KSG Ludwigshafen in der Oberliga startete, den fünften Platz. Ebenfalls im Mittelfeld beendete der AC Thaleischweiler als Sechster die Saison.
Schon etwas abgeschlagen landete der AV Speyer mit nur zwei Siegen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Für den ASV Karthause endete die Saison auf dem letzten Tabellenplatz. Die Koblenzer Mannschaft schaffte es in keinem Kampf, die erforderliche Mindestmannschaftsstärke aufzustellen, so dass bereits am grünen Tisch die Kämpfe verloren waren. Immerhin: Der ASV Karthause trat zu jedem Kampf an.
Insgesamt 126 Ringer wurden in der Oberliga-Saison 2011 von den acht Vereinen eingesetzt, die 560 Kämpfe absolvierten. 162 Mal endeten die Kämpfe mit einem Schultersieg. 51 Mal traten die Mannschaften dabei mit voller Besetzung an, drei Mal nur mit sieben Ringern und einmal nur mit sechs Sportlern. 
Drei Ringer schafften es, alle 14 Kämpfe zu gewinnen: Urij Makarov (Speyer), der dabei 54 Punkte für seine Mannschaft errang, Dimitru Berioza (Karthause) mit 53 Punkten und Christian Schöfer (Pirmasens) mit 45 Punkten.
Fast 4000 Zuschauer verfolgten in der abgelaufenen Verbandsrunde die Kämpfe der Oberliga Rheinland-Pfalz. Über die meisten Besucher konnten sich dabei der AC Thaleischweiler-Fröschen mit 775 Zuschauern und der ASV Mainz 88 mit 750 Zuschauern freuen. Bei beiden Vereinen waren damit bei den Heimkämpfen im Schnitt mehr als 100 Fans in der Halle. Den geringsten Zuschauerzuspruch verzeichneten Speyer und Karthause, wo der Schnitt pro Heimkampf bei etwa 30 Besuchern lag.