Nur noch sechs Mannschaften gehen in der Verbandsliga Rheinland-Pfalz an den Start

Erstmals wieder dabei und gleich Meister: Die zweite Mannschaft des Bundesligisten VfK 07 Schifferstadt dominiert die Verbandsliga Rheinland-Pfalz. Ungeschlagen und ohne Verlustpunkt gewinnt der pfälzische Traditionsverein, der nach einem Jahr Pause wieder ein Reserveteam ins Rennen schickte, überlegen den Titel der Saison 2014.

Es war eine Verbandsrunde, die vor allem von Absagen und Mannschaftsrückzügen gekennzeichnet war. Der ASV Ludwigshafen und der KSV Worms meldeten ihre Teams im Sommer ab, die WKG Untere Nahe stellte diesmal keine zweite Mannschaft, so dass am Ende nur noch sechs Vereine übrig blieben, die in der Verbandsliga um den Titel kämpften. 2013 waren es noch acht Teams.

Mit deutlichem Abstand hinter Meister Schifferstadt konnte der KSC Friesenheim, der im Vorjahr Vierter wurde, den Vizemeister-Titel erringen. Lediglich zwei Punkte dahinter landete der AC Oberstein, im Vorjahr nur Siebter, auf dem dritten Platz. Hinter diesen beiden Mannschaften erreichte der ASV Boden, wiederum mit deutlichem Abstand, den vierten Tabellenplatz vor dem AV Speyer. Speyer war im vergangenen Jahr Fünfter, Boden Sechster der Verbandsliga. 2013 hatte es beim RSC Pirmasens-Fehrbach noch zur Vizemeisterschaft gereicht, in diesem Jahr konnte die Mannschaft nur noch einen Punkt erringen und musste daher mit dem letzten Tabellenplatz vorlieb nehmen.

Immerhin fast 1700 Zuschauer kamen zu den 201 Kämpfen der Verbandsliga. Über den größten Zuspruch konnte sich dabei der ASV Boden freuen. Die Westerwälder hatten im Schnitt 103 Zuschauer bei den Heimkämpfen in der Halle. In Oberstein waren es auch noch immerhin 69 Fans, die im Schnitt die Heimkämpfe des Vereins verfolgten. Das geringste Zuschauerinteresse verzeichnete Pirmasens-Fehrbach mit einem Schnitt von 28 Zuschauern je Heimkampf.

Insgesamt 77 Sportler wurden von den sechs Vereinen in der abgelaufenen Verbandsrunde eingesetzt. Gleich zwei Ringer, Urij Makarov vom ASV Speyer und Alex Ufelmann vom RSC Pirmasens-Fehrbach, konnten alle zehn Kämpfe gewinnen, wobei Makarov 37 Punkte einsammelte und damit der erfolgreichste Ringer der Verbandsliga-Saison war. 33 Mal traten die Vereine mit acht Ringern an, 19 Mal gingen Teams mit sieben Sportlern auf die Matten, sechs Mal traten Teams nur mit sechs Ringern an. Jeweils einmal bestand ein Team in der Verbandsliga nur aus fünf beziehungsweise vier Sportlern.

Insgesamt neun Kampfleiter kamen in der Verbandsrunde 2014 der Verbandsliga Rheinland-Pfalz zum Einsatz. Die meisten Einsätze, nämlich sechs, hatte Thomas Hauser aus der Pfalz.

Klassenleiter war das DRB-Präsidiumsmitglied Wolfgang Stampp aus Mainz-Laubenheim.

Die Abschlusstabelle:

  1. VfK 07 Schifferstadt II                   20:0                      197:80
  2. KSC Friesenheim                           14:6                      179:93
  3. AC Oberstein                                12:8                      155:114
  4. ASV Boden                                    5:15                     108:183
  5. AV 03 Speyer                                 4:16                      80:149
  6. RSC Pirmasens-Fehrbach                 1:19                      61:161